hen waren , wurde ihrer endlich der Ko'- EPILENIA, sc. Saltatio , war ein
nig Cleomenes sofern mächtig, daß er Tantz bey den alten Griechen darinn!sie wieder unterdrückte und abschaffte, man alles vorsiellete, was bey demnachdem er deren 4 niedergemacht, den Wein. Pressen vorgimg. v ^5 aber ins Exfilium gehen ließ d),a) Plutarch. Lycurg. c. a.
b) Herodot. lib. I. c. Ct. Marsham.Can. Chron. Secui. XVII. p. /4/.
c) Plutarch. Agefel. c. 8.
d) Idem I. c. cap. p. Vbbo Erntn, deRep. Lacon, p. m. 280 - 287. Alex.ab Alex. lib VI. c. 24. & ad erntTiraqucll. /. c.
EPIBDA,. Gr. ärMt, war, nacheinigen, der andere Fest-Tag in denApmiriis, nach anderen, jeder Tagnach einem Feste a); allein auch der an-
dere Tag in einer Hochzeit b).
a) Meurf ßf Fasold. ap. Sehoergen.in E-rlßS'*.
b) Pindar. ap. PfeifF. Antiqu. Gr. lib.1111. c. 14.
EPICOMBIA waren Sträuser,mit daran gebundenen goldenen, filber-nen und ehrinnen Müntzen, wckche einRaths-Herr unter das Volck auswarf,wenn der Kayser zu Constantinopel ausder Kirche gieng. Es waren deren in-gemein bis 10000, und von Mün-tzen wenigstens 3 güldene, und auchso viel silberne daran.
Pachymer. & Buknger. de Imperat.
Rom. lib. II. c. 1. ap. Pitisc. b. t.
EPIDEMIA, Gr. EviS'ifu», wareneine Freude, die man sich mit Essen,Trincken und andern Lustig - seyn mach-te, wenn einer aus der Fremde wiederheim gekommen war,° allein EpidemiaApollinis waren ein Fest, das mandemApollini zu Ehren in der Insel Delosbcgieng, und glaubete, daß erselbstbeydemselben mit zugegen sey.
Meurf <Es Fasold. ap. Schoetgen. in
EPIGRAPHES, Gr.waren zu Athen gewiss' Männer, welchedie Register hielten, wie viel ein jederBürger und Schutz - Verwandter anSteuern abzugeben hatte, die sie ihmdenn auch nach dessen Vermögen aufie-
^Sigon. de Rep, Athen. lib. UU. e.3*
Meurf ap. Schoetg. 'in eW,,.,.
EPIMELETAE, Gr .waren 4 angesehene Männer, welche beyden Eleusiniis Acht halten, daß allesfriedlich und ohne Verwirrung zugienga). Sie wurden von dem Volckeerweh.let, und zwar 2 aus den Atheniensem,I aus den Eumolpidis , und I aus denCerycibus, ihr Vorgesetzter aber war dersogenannte oberKönig b). AlleinIfin-ogtit waren 10 Personen,welche burchg Locß erwehlet wurden undauf das sehen musten , was zu verkochngebracht wurde, sonderlich aufdasGe-treyde, so in die Emporia gebracht war-de, damit allemahl 2 Drittel davon indie Stadt kam c).
a) Lamb. ßos Antiqu. Gr. P.I.c.ipde Eleußniis §. 8.
b) Suid. in eV^Aijt«.
c) Ideen in e ’.mftstoTtis iuToß.
EPIMENIA, Gr e’t.ku',,*, waren
«in Opfer, welches man alle Neu.Mon-den zu Athen verrichtete, um Glück fürdie Stadt dadurch zu erlangen a). An-derweites aber hiessen Epimenia auch derProviant, welcher den Knechten auf ei.nen Monat gegeben wurde, da denn ihrpecuhum macht«/ was davon übrigblieb b).
a) Meurf Lcci. Att. lib. V. c. 1.
b) luuenal. Sät. VII. v. 120.
EPIMETRVM war ein Übermaß
über das, was einer von Getreyde,Wein und dergleichen abzugeben gehal-ten war. Denn weil solche Dinge ausden Provintzcn nach Rom geschafft wer-den musten , unterwegrns aber cintrock-netcn, oder sonst ihren Abgang litten,kunten die Einnehmer damit zu Romnicht wieder liefern, was sie erhalten hat-ten. Mithin war gesetzt, daßvon Weinund Speck der zwantzigsie Theil darinder muste gegeben werden a), von Man 1tzen der 50 Theil, von Gerste der 4oteb), von trockenen Früchten der icoxTheil u. s. f. c). Je weiter aber «nrPwvintz von Rom lag, ie grösseres Egl- ,metrum muste sie geben, hingegen wa> .
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