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Aduers. lib. XVI. c.30. Dempster. ad
Roßn. lib. V. c. 37.
Bey den Teutschen gab dergleichenauch der Brautgam der Braut in Bey.seyn der Eltern und Freunde, und zwarnichts zum Putze u. d. g. sondern etlicheRinder, ein gezäumtes Pferd, Schild,Spieß und Schwerdt, welches sie als>denn wieder mit einigen Waffen ersetzte.Und zwar wolte dergleichen Morgengabebemercken, daß sie sowohl in Friedens-als Kriegs-Zeiten eine treue Gefehrtinihres Manns seyn solle, wovon erstemZustand die Rinder, den andern dasPferd und die Waffen anzeigrten.
Tac. de Mor. Germ.c. /g.
DRACHMA, war eigent-
lich ein Gewicht, und zwar der achteTheil einer Untze, und mithin soviel alsein Qventgen, für dergleichen sie auchnoch unter den Apothecker. Gewichtenbekannt ist. Sie wurde aber wieder inz Scrupula» r Scrupulum in 2 Obolos,l Obolus in 3 Siliquas, und I Siliquain 4 Grana getheilet.
Galen. & Auicenna ap. Pfeiff. Antiq.
Gr. lib. II. c. 47.
Drachma war aber auch eine der be-kanntesten Silber - Müntzen der Athe-nienser und anderer Griechen, welche amGewicht auch 1 Drachmam wog a), nachunserm Gelde aber auf 3 Groschen ge-rechnet wird. Sie war mithin gleiches
Werths Mit der Römer Denario b).Wiewohl, wenn die Dinge recht genaugenommen werden sollen, sich sofern einUnterscheid findet, daß 8 Drachmse erst7 Denarios machen, mithin der Dena-rius UM I Siebentheil mehr, als dieDracbma ist c), und diese daher nur 2Groschen, 7 Pfennige und 1 Heller gr-halten hat. Sie wurde aber auch wie-der in 6 Obolos getheilet d), wie derObolus wieder in 6 Chalcos u. s. f. e).Ahne die Drachmam Atticam war beyden Griechen auch bekannt die DrachmaAeginetica , VON 10 Obolis f) , wovondie Attica auch Ap**;«!! a»*?», Drachmatenuis , die Aeginetica aber **'£ >r <c, Drachma crajfa hieß. Die Dra-chma Corinthia, war allen Umständennach mit der Attica einerley g); allein dieDracbma Aegyptia war nur der H Theil
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der Art»«, und mithin einerley müdemObolo Artico h). Immittelst hatteman, nach der Drachma Nahmen, auchoder halbe Drachmas; A,'.i^Xf** oder doppelte Drachmas; t fl*faxn») T«t fxfyxxa*, nnräfyccxn» Undwelche 3, 4, 5 und 6 Dra.chmas galten, und nach dieser Wertheauch leicht den ihrigen geben i). Wennman aber auch Drachmas aureos qebabt,wird davon l auf lv silberne geschätzt,daß also nach gemeiner Rechnung einederselben 30 Groschen, nach der genau-en Rechnung aber 26 Groschen,; Pfen-nige gegolten k).
a) Beuerin. de Mensur. & Ponder. P.J.in Drachma.
b) Plin H. N. lib. XXI. c. H .
c) Alcaflär, Cenalis & Agricolas.Beuerin. /. c. in Denarius.
d) Pollux lib. VIIII. c.6.
e) Suidas in o'fi»A°«.
f) Pollux l. c.
g) Gell. lib. I. c. 8-
h) Cleopatra ap. Pfeiff. Antiq». Gr.üb. II. c. jp.
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i) Pollux alii ap.eumi.l.c.k) Beuerin. I. c. in Drachma.DRACONES, Drachen, warenmit unter den Römischen Fahnen vonrothem Zeuge also verfertiget, daß, wennsie auf ihren Stangen empor gehaltenwurden, und der Wind auf sie stieß, siesich aufbliesen, einen greulichen Rachenaufsperreten, mit den Schwantzen we-delten, und also dem Feind eine Furchteinjagen selten a). Die Stangen wer-auf sie stunden, waren übergüldet, undoben mit Edelgesteinen besetzet b). IhreErfindung schreiben einige dem Apolli-ni c), andere dm Assyrern d); die drit-ten den Indianern e); und die viertenden Scythen zu f). Indessen führelendergleichen Fahnen sonderlich auch duDacier, von denen sie die Römer entleh-net, weil sie vor dem Kriege mit ihnendergleichen nicht geführet haben, wo siedoch nicht von den Persern hergekommen,weil man dergleichen von der Zenobumit erbeutet g). Indessen hatte iederCohors einen dergleichen h), und ov |i«auch wohl nicht eben der Wind aufblieb,wie vorhin rrwchnkei)i dennoch ware^
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