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über den Stand, ob einer ein Ingenuus,oder Libertus, eines Sohn, oder nicht,»■ s. f. fc« b). Sie waren wie Ratheund Allcssores des Praetoris c); alleinauch als Häupter und Pr«elidenten derCenrumuirorum, als die sie auch kuntenzusamme federn lassen 6). Indessen wieman nicht weiß, wenn sie aufgekommen,ausser daß es etwan ums Jahr V. C.467 geschehen seyn soll; also ist meist al-les von ihnen so zweifelhaft, daß Ras-vardus Und Siccama, Gruchiusunt) S -gonius einander disfalls beständig wi-dersprechen die sonst doch die Dinge ambesten untersucht haben.
a) Cic. pro Cac. c. 33. Pro Dom. c. 29.
b) Sigon. de lud. lib. 1 . c. 28.
c) Vlpian. /. s6.ff.de manum, vind.
d) Suet. Aug. cap. 36. Plin. lib. V.Epift. 21.
DECENNALIA waren ein Fest,welches die Römischen Kayser anstelle-ten, so oft sie io Jahr in ihrer Regie-rung zurück gelegct hatten. Den An-fang darzu machte Augullusa), und diefolgenden Kayser setzten die Weise fort,wobey denn den Göttern ihr Opfer ge-bracht, den Soldaten ein Donativ, demDelckc aber ein Congiarium gegebenwurde b).
a) Suet. Aug. c. 28.
b) Lamprid. Commod. c.16. & Casaub.ad eum l. c. Dio lib. Llll. <fcs Xi-philin. ap. Pitisc. b. t.
DECIMAE, vre Sehenden, warenbey den Juden der zehende Theil von denFrüchten, Piche und Wolle, welcher denLeviten gegeben werden muste a). Un-ter den Früchten verstand man, was or-deutlicher Weise zu essen dient, aus derErde sein Wachsthum hat, aufgehobenwird, und nicht gemein ist, oder genom-rncn werden mag, von wem es will b).Und zwar musten solche wachsen im Lan-de Israels, Schone, Ogs, und Syrien,soweit es David bezwungen hatte c J;Mein von diesen Dccimis wurde über-mahl der zehende Theil genommen, wel-ches die Decima de Decimis hiessen ,welche den Priestern musten gegeben wer-den d), und entweder erst von den Levi-ten, oder sofort von einem iedcn Israeli-tin selber abgesondert wurden ej. Nach
abgesonderten diesen Zehenden, sondertecin Herr der Dinge wieder dcn zehendenTheil ab, so die Decima fecunda fat,ftn, und zwar dem Herrn verblieben,jedoch was heiliges hiessen, und auch aufeine heilige Art verzehret werden mustens). Und dieses zwar entweder zu Jem>salem, oder, da die Stifts-Hütte nochzu Schilo war, an einem Orte, wo mandie Stadt Scbilo doch sehen kunte, dadenn ein Gastmahl angestellet würbe,wobey der Herr, seine Kinder und Knech.'te seyn, allein auch die Priester unbke.viten eingeladen werden musten g), Al-lein allemahl das dritte und sechste Mmusten diese Decime fecunda den Ar-men gegeben werden, welchesdieOm-ma pauperum , oder Decima tertia hies-sen h). Hierbei) wurden die Decimaprima , oder der Priester und Leviten,al>lemadl 6 Jahr hinter einander gegeben,das siebende Jahr aber blieben sie weg,weil da das Land nicht gebauet wurde,und, was von sich selber wuchs, derHerr nicht cinsammlcn durfte i bie Deci-ma fecunda aber wurden weggenommendas l , 2 , 4 UNd 5 Jahr, bit Decimapauperum aber, wie gesagt, dasgund6 Jahr i). Hierbei) muste ein Herr al-lemahl das dritte Jahr, nach andern,aber das 4 und jtt Jahr sein Bekannt-lich zu Jerusalem mit den Worten Deut.XXVI, n- h- thun, daß er nehmlichseinen Zehenden richtig abgestattet, wel-ches Bekänntniß aber der Hohepriester,lochanan, abgeschafft haben soll, weilEfra verbothen, den Leviten den behen-den nicht mehr zu geben, weil sie mitihm aus Babel nicht wieder in lodsamziehen wollen, und also anberegte Wor-te mit Wahrheit vor GOtt nicht gesagtwerden können k). Indessen, da einervon seinen Früchten genossen, ehe er dieErstlinge und Zchendcn abgestattet, be-kam er die Geisslung, und,wo erstichgarnicht gab, hieß er verflucht!), eini-ger wegen aber kunte er, nach berau-ben Meynung, auch als einSacriiegugar am Leben gestraft werden w). 4 ? I£ 'bey aber wurden die Decima prw*nicht erst nach Jerusalem geschafft! st 'dern denen nächst anwohnenden l.cvuzugestellet, weil sonst es für den Herm