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da die Thoren sich mit Ringen ausputz-ten, meyneten sie, es wäre billig, daßdie Götter unv Göttinnen dergleichenauch hätten, und verehreten ihnen alsoderen gantzekoncerale voll d).
a) klirr. H. N. üb. XXVll. c. /.
b) Rycqu. de Capital. Rum. c. a. &alii ap. Pitisc. h. t.
DADVCHVS war einer, der miteiner Fackel, bey dem Eleusinischen Got-tes «Dienste der Lereris, die Sonne vor-stellete, seine besondere Kleidung trug,und allein eine Frau haben mochte a).Dergleichen Daduchos gab es auch beyden Thesinophoriis , und hieß ihr Amtb), von Ut, eine Fackel, unds%u , habeo. Sonst aber war Daduchaselbst die Mutter bey der Tochter Hoch-zeit, wie bey der lheridis Beylager selbstdie luno, als die bey derselben Mutter-Stelle vertrat c).
a) Meurs. Eleußn. c. 14. ap. Schoet*gen. h. t.
b) Dempster. ad Rofin. üb. II. c. //.
c) Apollon. lib. 1111 . v. 808. ettmSchol. Gr. I. c.
DAEDALA waren ein doppeltesFest der Looorier, parna und magna ,Kcij fityttXa ., W0V0N jcttC
alle 7 Jahr nur von den Plaraensern,diese aber alle 60 Jahr von gesammtenLoeoriern gcfeyert wurden, und zwaralso. Nahe bey Alalcomxnüs war eingrosser Eichen-Wald, in denselben leg-ten die Plataenser einige gekochte StückeFleisch, und gaben Acht, daß kein Ra-be etwas davon wegnahm. Geschahees aber doch, so sahen sie, auf welchenBaum sich der Vogel damit setzte.Solchen Baum hieben sie um und mach-ten ein Bild daraus. Von diesen Bil-der» nahm Man in den Dadalis paruis14 hervor, putzte eines an dem FlusseAsopo , als eine Braut aus, setzte esauf einen Wage», und eine andere alseine Pronubam zu ihr, und fuhr vondem Flusse auf den Berg Lirhoeronem,und opferte daselbst a). Und das alleszum Andrucken dessen, daß, als luppirerund luno einsmahls uneins wurden,daß auch diese von ihm liess und sich indie Insel Eubceam reririrle / auch aufkeine Art sich wolle bewegen lassen, wie-
der zu dem koue zu kommen, gab Likk-.ron. Herr der Plaraenser, dem louide»Rath, ein höltzern Bild anzuziehen, esauf einen Wagen zu setzen, und vor,»,geben, es sey die Plataea, des AsopiTochter, die er wieder heyrathen wolleAls solches geschahe, und das Bild alsoals die Braut daher fuhr, liest lun»aus Eifersucht hinzu, und riß der vcr.meynten Braut die Kleider vom halse,als sie aber sahe, daß es nur ein höl-tzernes Bild war, lachte sie der Posse»und vertrug sich wieder mitdemloueb),verbrannte aber doch darbey auch dasBild c).
a) Pausan. Bwot. c. 3.
b) 16 . ibid.
c) Plutarch. ap. Kühn. adPaufun. \l. c.
DAGON war ein Abgott der Phi.lister, den sie zu Asdod verehreten a).Nach einigen stellete dessen Bild vonoben her bis auf den Nabel einen Men-schen, von da aber an bis vollend hin.tenaus einen Fisch vor dahererauchdenNahmen von dag, ein Fisch, haben,und so viel, als der Neptunus, oderdoch sonderlich derHiron seyn soll, derson>i fast eben also gebildet wird l>).Andere aber leiern dessen Nahmen vonDagan, vasGerreyde, her, und/ weiler zuerst den Pflug, und die Weise, dasGetreyde zu bauen, erfunden haben soll,wollen sie, er sey so viel, als Iuppiter A-ratrius oder ztvs A{«Tfi»s c). Noch an-dere wollen, daß er eines Menschen Ge-stalt gehabt habe ä). Jedoch will er-stere Meynung darum den Gelehrtenam besten gefallen, weil die Stadt W-dod am Meer gelegen, und daher derGötze wohl zum Theil einen Fisch mitvorstellen können e). Am wenigstentreffen es hingegen die, welche lieberein Weibsen und sonderlich die vereeraaus ihm machen wollen 5 ).
a) 1 Sam. V, 4. lud XVI, 13.
b) R. Dauid Kimchi ap. Goodwin.Mas & Aar. üb. IIII. c. 4 • «; &plures ap. Lund. lad. Heiligt",lib. I. c. iQ. n. n. & a P; NicolaIad Sigon. de Rep. Hehr. lib. H c - 3 ’
c) Phiio ßyblius ap. Eufeb. Prapar.
’ 1 Euang-