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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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893-894
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k . ' 893 C Y M

^ samme geflossen worden sind c), daherV* sie auch mancherley Art Handgriffe aufder Hinkern Seite gehabt, wobey sie gc-^ halten werden können, von denen aber

iw die beqvemstcn gewesen, durch die man

i,?' nur die Daumen gesteckt hat 6). Jm>mittelst waren sie auch bey dem Gottes«dienste in dem Tempel zu Jerusalem mit^ üblich e). Aus dem Oriente aber sol-len sie in Italien von den Cabiris ge-^ bracht worden seyn 5), worauf sich in«sonderheit das etwas lockere Frauen-Zimmer derselben bedienet g), besondersfern aber wurden sie doch bey dem Dienstetttijg der Cybeles gebraucht h), als die auchkrlifc wohl selbst mit dergleichen pfleget gebil-Hhi bet zu werden i).faß j a) Fcerster. sf Buxtorf. ap. Lund.tojfai lud. Heiligth. lib. I1II. c. 4. n. 14.

b) Fulgent. Mythol. lib. I. c. 14.te' Scrv. ad Virg. Georg. lib. H1I. v.

flffiC;

64.

e) Gregor.Nyss. in Psalm. c. 9. Au-gußin. in Psalm /30.d) Lampe de Cymbalis Vet. lib. II.

c ;. ap. Pirisc. b. t.

e) aChron. V, /2.

f) Liv. lib.XXWIIII c. 8. 9-10.

g) Gell .Eleg.IUI. v. 7. Lampe 1. e.

h) Appul. Metam, lib. VIII. ap.Pitisc.

i) Spon. sy Pignor. ap. eumd. 1. c.

CYMBIVM war ein Trinck-Ge-schirr in Gestalt einer Cymba oder Kahnsa) , dergleichen man sich aber auch beyden Todten. Opfern bedienete, die Milchdarinne darzu zu bringen b). Jmmit-telst waren sie doch auch von Silberund mit allerhand erhobenen Figurengezieret c), und an sich eigentlich einGeschirr den Wein daraus zu trin»cken d).

a) Festus /«Cymbium.

b) Virg. Aen. üb. III. v. 66. <sf adeum Germ. ^Emmeness /. c.

c) Vitg. Aen. lib. Vv.267.iy adeumHerum Emmenesll 1. c.

d) Varr. ap. Non. cap.XVIIII. n.2t.

Cyprius Vicus , s. Vicus.

Czerncbock, f. Zernebock.

H unter den Römischen Vor-nahmen nicht Decius , wie man? A. e jj jngemein giebct; sondern Decimus,weil Decius kein Vor-sondern ein Ge-schlechts. Nahme ist ; sodenn die Grio-lu- chen es ingemein AUi^s , nicht £/*«$übersetzen; endlich es eben die Be«it# wandniß damit hat, wie mit Q, odernijK Quinctus.

iidJ Sigon. deNom. Roman. c. 1. Sertor.itlfflKt Vrsat. in D.

jtB D soll so viel als 500 gelten, weiltjijji C als der erste Buchstabe in Centum ,mjiK 100 bedeutet, D aber der nechste Buch.. 0 -.. stabe nach C ist a) ; allein, daß es mitjf. dieser Ursache nichts heisse, und diedlo-p tx numerales überhaupt keine Buchst«.

1 . den, sondern besondere (.haracteres sind,^ nehmlich I tina, V funfe, X zehen,Ii 1- fünfzig, 1 hundert, 1~1 funfs^ hundert, und 1I~1 raufend, die^ <ille aus der einfachen Linie l bestehen,von den Schreibern aber, um der ©«.sl » läuffigkeit willen, hernach in Buchsta-

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ben verwandelt worden, haben andereGelehrte zur Gnüge bewiesen b).

a) Priscian. de Figur. Nunter. p. 134s.Edit. Putsch. S'calig. de Caujs. L. L.c. 41. Hugo de Prim. Orig. firib.c. 17. & ad eum Trotzius l. c.

b) Manut. adde. Farn. lib. II.Epiß.J 7-

D war ein Kenn - Zeichen, so man denDelatoribus an die Stirn brannte, wiedas K den Kalumniatoribus.

Herrn. Hugo de prim. firib. Originec. j 8- p- J94- Edit. Trotz.

DACTYLO THECA war einBehältniß zu den Ringen, die man anden Handen trug. Die erste davon hat-te zu Rom Scaurus, des Syllse Stief-Sohn, und, als hernach Pompeius desMithridatis seine Mit erbeutete, gab evsolche mit zu dem Schatze auf das Ca-pitolium ; Worauflulius C-5,i! deren 6der Veneri Genitrici widmete; Mar-cellus aber auch eine in den Tempel desApollini; Palatini a). Masse!» denn,

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