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bekannt, als man alle in den Flüssen oder fältig pflegten, und insonderheit inSeen tauffke; allein, da die Verfolgung Spitzen wachsen liessen a). Wennso groß wurde, daß man solches so frey einander küsseien, fasteten sie sich darbe»nicht mehr thun durfte, legte man be» b); allein einem auch solchen abschneidensondere Gelegenheiten in den Cryptis, lassen, hieß die ärgste Beschimpfung §oder auch in Privat-Häusern darzu an, Wogegen aber auch im Gesetz selbst «joder erwehlete die Begräbnisse der Mär- boten war, dessen Spitzen nicht zu v«.tyrer und darauf gebauete Capellen dar, kipfen ä). Besonders durften solchezu, bis endlich die Kirche Lufft und son- die Priester nicht thun e). Im Trauen,derlich unter dem Constantino M. auch pflegte man solchen mit samt dem Hayp.ihre öffentlichen Kirchen bekam, da denn te zu verhüllen k).entweder an dieselbe eine besondere Ca> a) Ilcen. Antiqu. Hebt. P,III,c.t.Gpelle gebauet, oder ein eigenes Gebäude b) 1Sam. XX, 9 .
auf den Gottes - Aeckern aufgeführet c) lbid. X, 4. {.
wurde, in welchem nebst einigen Altä- d) Cev XVIIJI, 27.
ren, auch ein grosses steinernes Behält. e) lbid, X,fi. XXI,
niß war, worein ein Täuffling treten Q iS&m.XVIIIl, f.
und sich so gqr untertauchen kunte. Bey Den Griechen trugen sonderlich
Das Wasser war oft ein cigenerBrunn, die Philosophi grosse Bärte a), bahnund war für das Frauen. Volck sofern auch so gar das Sprichwort kam:mit einer Wand unterschieden, daß sol- »«>»»«« »■»$<>} b), als ob das nothm».ches in die Lauste bis an den Hals tre- dig ein Philosophus sey, der einen mit-ten kunte ehe der Tauffer zu ihr kam, lichen Bart am Maule habe, da esdochund also von ihr nichts als den Kopff auch oft hieß : Video barbam & palli.zu sehen bekam Kein Grab durfte dar» vm, Philofipbum ho» video c). Iebochinne nicht seyn ; sonst aber fehlete es hielten auch andere viel darauf, als diemit dcrZeit auch an Putz und Schön- auch solchen mit allerhand wohlriechen-heit nicht, womit man solche Baptisteria den Salben einschmiereten d), barze«auszierete. gen einen darbey zu zapfen, oder ihn aus.
Anonym. Antiquit. Ecdes. lib. I c, zureissen, man ebenfals auch für den groß«p. 7. Freso, Glojs. Gr. <sf Lat. ten Schimpf hielt e).b. t. #) Pers Sät. ////. v. /. Gell, lib. Vffll
B AR ATHRVM , Gr. C- 2 . Prudent. Apotb. lib. II. v. 300,
war ein tiefes Loch zu Athen, so an den Horat. lib. II. Sät. 3. v. 34.
Seiten hinunter Haken hatte, worein b) Thys sf Gronov. ad Gell, l. c.
die Ubelthater, so darzu verurtheilet wor» c) Gell./. <?.
den, gestürtzet wurden, da sie denn ge- d) Pollux lib. X. c. 26.
meiuiglich in den Haken hangen blie- s) Iulisn- Mifipog. & Lacrt. in So-
ben, und vollend also umkommen mu» erat. n. v. Spanhem. ad Calli®'sien a). Zu Rom war es ein tiefer Hymn. in Dia», v. 28,
Theil beöCarceris Tulliani, doch ohne Die Römer trugen dergleichen auchHaken, worein auch so gar der König ohne alles Scheercn bis A. V. 454, daJugurtha nackend gebracht und darinne ?. Ticinius die ersten Barbirer mit ausdurch Hunger, den er 6 Tage aushielt, Sicilien brachte a); daher auch die«'vollend hingerichtet wurde b). ten Statuen meist ihre Barte haben M
a) Suidasz'»B*'f#0f,*. Diomed.p.3/4. Jedoch durfte einer sich dergleichenauchEdit-Putsch. Festus /«Barathrum, nur bis ins 40 Jahr thun lassen, nach'
b) Plurarch. in Mario c. 7. Alex. ab dem muste er seinen Bart behalten c).
Alex. lib. III. c. f. & ad eum Ti- Endlich aber ließ 8 c>pio Asticanus lU>raguellus & Colerus /. c. nior , Und folgendlich auch Augu!>iu
BARBA, der Lack, wurde bei) den sich gar alle Tage barbiren d) ’> ®
Jädrn für eine grosse Zierath eines Knechte aber musten ihn nebst den Y»
Mannes gehalten , daher sie ihn sorg. ren auf dem Klaffe beßandig M«