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««n hatte, sollen indessen aber dochauch von dem kalten Wasser oft unfrucht-bar geworden seyn f). Obbesagtennach aber war Johannis Taufe alsogantz was neues und von GOtt beson-ders befohlnes g).
a) Goodwin. Mns £s Aar. lib. I. c.
3. Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P.
11 . c. 7. §. /4. Schoetgen. Hör.
Hebr. adMatth. III, 6.
b) Hottinger. ad Goodvvin. I. c.
Lightfoot. <£7Carpzov. ap. Lund.
bic ipse lad. Heiligtb. lib. 1111 .
C. 23. 11. f7-
c) Wolf. adLuttd. I. c. n. 48.
d) Lund. I. c. n. $4.
e) Id. ibid. n. p.
f) ld. ibid. n. so. p.
g) Wolf. I. c. n. f 7-
Bey ven Ehriften ist die Tauffe alsein Sacrament Neuen Testaments vonWristo eingesetzt a), und geschahe zwarerst durch gantzliche Untertauchung un-ter das Wasser; jedoch aber auch sofortin der ersten Kirchen mit Krancken u. d.g. auch durch die blosse Besprengung b).Wenigstens ist doch die völlige Eintau-chung nirgends in der Schrift geboten.Es verrichteten aber die Tauffe sowohldie Bischöfe, alsOiaconi c), wobey derTauffling aber auch erst noch mit Oelgesalbet wurde, als ein künftiger Strei-ter Christi d); nach der Tauffe aber«in weisses Hemde anzog, zur Bezeugung,daß er nunmehr ein gantz neuer Menschgeworden sey e). Bey welchen allenaber auch gewisse Leute, als Zeugen, zu-gegen seyn musten; welche man itzo Pa-then heißt f). Daß man aber solche
Tauffe sonderlich nur an Epiphanias,Ostern und Pfingsten vornahm, warwas gemeines, aber auch unrechtes g).Immikkelst aber musten doch die Ba-ptizandi auch vor ihrer Tauffe fasten, be-ten und ihre Sünden beichten h), zu-förderst aber auch ihr Glaubens-Be-kantniß vor der Kirche ablegen, und ver-sprechen, daß sie so leben wolten, wiees die Christliche Religion erfodere i).Das Wasser wurde vorher von demPriester consccrirt k), und die Eintau-chung geschahe dreymahl 1 ). Nach derEmtauchung wurde gebetet m), und
ber Getauffte mit Salbe gesalbet n), so-denn von allen gegenwärtigen Glaubi-gen geküßt, und mit zumHAbendmah-le gelassen, musie aber 7 Tage in seinemweissen Kleide gehen, und sich alles Ba-dens enthalten 0). Wenn aber Modewar, daß viele ihre Tauffe bis an ihrenTod aufschoben, damit sie um so vielweniger nach derselben wieder in Sündeverfallen wolten, indessen aber auchoftmahls vom Tode übereilet wurden,daß sie gar nicht getaufft werden kunteu,fiel man auf die Thorheit, daß einer un-ter das Bette des Gestorbenen kroch,und, wenn dieser auf die gewöhnliche«:Fragen im Nahmen des Gestorbenenantwortete, lauffte man jenen, unddas hieß denn die Tauffe über denTodten, und solte diesem so viel helfen,als wenn er noch bey Lebzeiten wäre ge-taufft worden, welche Art der Tauffeaber die rechtgläubige Kirche beständigverworfen hat, und, da zwar der Tauf-fe über den Todten auch schon / Cor.XV, 3 q gedacht wird, ist dadurch dieArt der Tauffe zu verstehen, da man ei-nen Catechumena m über dem Grabe ei-nes Märtyrers tauffete p), wiewohldoch auch sind, welche meynen, daßauch erst besagte Tauffe über den Todtenschon zuPaulli Zeiten einreissen wollen q).
a) Match. XXVIII, /p.
b) Schurzfl. Antiqu. Eccies. Controv.
XXVII. §.24.
c) Id. ibid. 7.
d) Iustin. Mart. j Quast. 127. Cyprian
Epiti. 70.
e) Schurzfl. /. c. §. //.
f) Tertull. deBaptism. c. j8.
g) Schurzfl. /. c. §. 17.
h) Tertull. /. c. lib. III. c. 20.
i) Anonym. Antiqu. Eccies. lib. H.
C.f.
k) Cyprian. /. c.
l ) Tertull. de Coron. Mil. c. 3. & 26.
m) Fustin. Mart. Apolog. c. II.
n) Tertull. de Baptism. c. 7.
o) Anonym. /. c.
p) Schurzfl. /. c. tz. 5,
q) Waleh. ad Anonym, laudat, lib.
II. c, 6. n. /0.
B A P TIS T E RIVM war anfangssofern, als ein besonders Gebäude nichtP 4 bekannt,