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B A P
lib. I. c. 14. Matth. de Crimtt. adDigefl. 1 . 47. tit. 11. c. 1.
BALNEATOR war bald der-jenige, der eine Bad-Stube gemiethethatte und gegen den Pacht das Bade-Geld behielt a); oder es war auch nurein Knecht, der die Bäder heitzete, Was-scr herbey schafte, und andere derglei-chen Dienste versähe b), die dann undwann so fern gefährlich gnug daranwaren, als Commodus einen solchenarmen Tropf lebendig in den Heitz-Ofenstecken und verbrennen ließ, weil er ihmdas Bade-Wasser etwas zu heiß gemachthatte c).
a) Casaub. ad Lamprid. Commod.c. /.
b) Id. iy Salmas. ad eumd. l.c.Maecian l.iy. in fin.ff.de Infir tun,Popma de Serv. Stuck. Ant. Canv.lib. II. c. 2;. Pignor. de Serv. p. go.ap. Pitisc. b.t.
e) Lamprid. l.c.
B A L T E v S , war ein Degen-Ge-henck der Alten, welches von der linckenAchsel schief über Brust und Rücken hin-weg hicng. womit der Degen auf dierechte Seite 4« hängen kam, als woselbstihn auch die Römer trugen a). Es warjngemein von Leder b), und mit ehrin-uen. silbernen oder auch güldenen Bu-ckeln beschlagen 0); iedoch aber auchgantz von Silber d), oder selbst vonGolde e), und mit Edelgesteinen besetzetf). Ohne den Degen daran zu hangen,diente es auch das Geld darinne zu ha-ben g), und daran zu sehen, zu welcherLegion ein Soldat gehöre, weil solcheauf ihre unterschiedene Art gezeichnetwaren b). Der, so über die Balteosder Kayser gesetzt war, solche rein undin beho'rigcm Stande zu halten, hieß
Baltearius i),
«) Virg Aen.XII. v.pp.&lib. VIIIV- 4 V>- ilidor libr.XVUII. cap.33.Lips Ana/, de Mi/, Born. apttdPitise. in Balteus.
b) VatT. de LL. lib. IIII. c.24.
c) Virg. Aat. lib, XII v, par. Varr,
d) Pollio in Claud- C./4,
e) Athen lib, V
f) Halmas ad Pol/, Gallien, c, r. itemad Spartian. Adrian, c. jq.
g) Vopisc. Aurelian. c. 7. I
h) Ilidor. l.c.
i) Inscript. Vet. apud Pitisc. in Bai.tearius.
BAPHIA waren Kayftrliche Fjx.be-Hauser, worinne man Seide undWolle, Purpur-Farben farbete. DieKünstler hiessen Bapbiarii, und ihr Vor.gesetzter stund wieder unter demllominLargitionum, welche Baphiarii abermit ihren Kindern so fern an dichProfession gebunden waren, daß sie lebne andere ergreiffen durften.
Cod. XL 7. §. 2. /0. //. Panciroll. A T «.tit. Dignit. Imper. Orient, c. yj.
BAPTISMVS, vie Tauffe, umbey den Jüden sofern schon üblich, daßein Heyde, der ein Züde wurde, sich bt-schneiden und tauffen lassen, und sodannsein Opfer bringen muste. Bey derTausse wurde er gantz unter das Was.ser eingetaucht, dergleichen Tauffm demauch mit den Weibern geschahe, welchesich zur Jüdischen Religion bekanntena). Jedoch war solches damahls keinSacrament; sondern es soll dergleichenerst hernach von Christo daraus gemachtworden seyn b); wiewohl doch auch sind,welche diese Cerimonie erst nach Christ»aufgekommen, und nicht schon so g«bey den Patriarchen üblich gewesen zuseyn glauben, vielmehr es für gefährlichhalte», zu meynen, daß unsere Taufedaher gekommen, welche vielmehr ihrVorbild an der Befchneidung gehabthabe c). Jmmittelst aber musten dochbey dieser Jüden- Tauffe auch 3 Zeug»seyn, und ward nach deren Vollbrin«gung Gott gedanckt und der Seg<"über den Getaufften gesprochen d).Es siel aber diese Tausse, zumahl i»Winter, sehr beschwerlich, woher auchChristus sein Leiden Mattb. XX, 21 euuTauffe genannt haben soll e). p*Weiber wurden bey selbiger von ander»Weibern bis an den Hals ins Wall«gestellet, da ihr sodann von den Tauff'Zeugen einige Gesetze vorgehalten tut'den, worauf sie sich vollend auchWdem Kopfe unter das Wasser tauchen,und, wenn sie alsdenn aus demseidwieder empor stieg, wendeten die peugihr Gesichte ab, bis sie sich wieder E