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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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435-436
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«NUthlich schon Thubalkain Mit CrfUtt-den a), und ließ es sich hernachmahlsauch GOtt gefallen, daß es reichlich so-wohl zum Vergüldcn, als zu Geschirrenbey der Stifts . Hütte b), noch mehraber bey dem Tempel gebraucht wurde,als wozu David, wie er sagt, in seinerArmuth, von solchem Metalle allein100002 Centner hinterlassen c), wozunoch eine Hebe von 8000 Ccntnernkamd), zusamme 108000 Centncrn, welches,nach gemeinster Rechnung, nach unsermGelde und Gewichte 1296 Millionen Du-katen, und an Gewichte 93181 Centner90 Pfund, wenn man den BiblischenCenruer zu 3000 Loth und 120-00 Du-katen rechnet e), oder. da man auch miteinigen glauben wolle, daß zwar Goldgenennek werde, weil es in wirklichemGolde best-.nden, iedoch aber der Werthnur nach Silber zu schätzen, so würdendennoch auch 208 Millionen Ducatcnherauskommen, welches noch eine er-staunliche Summe bleibet ss. BeydenRömern war es die längste Zeit garwas seltsames, oder wurde auch weniggeacht g), so daß man auch kaum 1002Pfund in allem aufbringen füllte, dain an A. V. 365 den Frieden von denGalliern erkauffen muste h). Es istsolches auch 72 Jahr spater, als dasHiliier zu Roin zu prägen angefangenworden i), und also ungefehr erst AV.657, nach der Zeit aber wurde es auch sogemein, daß man dessen 846000 Pfundauf einmahl beystimme in dem Aeraric»hatte, und lul. Caesar allein aus demsel-ben hervor 26000 aureo; lateres uudan geprägtem 300000 Pfund wegnahmk), man auch sowohl andere Dinge zurÜppigkeit, als gantze Statue» davonmachte, Domiti ,nm sich auch keine an-dere. als von Gold und Silber, nach vor-geschriebenem Gewichte, setzen ließ I).-In Kleider u d. g. mit einzuwircken sottzuerst Attalus erfunden haben m); wur-de aber beym Trauten ingesamt abgele-get n). Gegen das Silber wurde es in-geme,» gerechnet wie 1 zu 12, also daßz. E- > Sekcl von Golde, so viel war,als 12 von Silber o), oder auch bey denRömern wie > zu 15, also daß man zum

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Exempel für 1 Pfund Gold k M».Silber rechnete p). +WD

a) Gen. ////, 22 .

b) Exod. XXV,&c.

c) 1 Cbrott. XXIII, /4.

d) 1 Chron. XXX, 4. 7.

e) Lund. lud. Hciligth. lib. II. c . ;n. 30. 3t.

f) Beuerin.deMens&Potider.P.ii/«Talentum Hebraicum, p.n

g) Plin. H. N. lib.XXXIII. c.

h) Liv. lib. V. c. 48.

i) Plin. /. c. cap. 3.

k) Id. ibid.

l ) Sueton. Damit. c. 13.

m) Plin. H. /V. lib. VIII. c.48.

n) Liv. lib. XXXIIII. c. 7.

o) Bcuerin. /. c.

p) Plinius, Savot ^rGronov. af. Pi.tilc. in Aurum.

AVRVM AD RESPONSVM toflt

das Gold, so für die Leute ausgesetzt!war, welche als Postillons oder Sichtcn die Kayserl. Befehle u. a. an Q!und Stelle schafften, worüber der Primi-cerius Scrinii auri ad Responsum gest«

tzct war.

Fresn. Gloss. Lat. in Aurum ad re-sponsum.

AVRVM COMPARATIT 1 VM

War. was zur Monlur für die Soldaimbestim nct war, und von den sribuiba>rcn Landschaften gegeben werden nmsle.

Cod Th.de Alilit. Vcftele^.t.

AVRVM CORONARI VMwarfcsliGeld, welches die Bundsgenessen, undauch wohl die Unterthanen den frium-pbatoribus, au stak der Krönen, gaben,die sie ihm vor dem zu seinem AufMschencketen a). Nach der Zeit aber gabman dergleichen allen ankommendenFeld-Herren b); allein auch denMfern selbst wegen angetretener HenscWerlangten Sieges, Annchmung ein»zum Cksare, und was der Ursachen nie./waren c). Wie es denn, da es anfarg«was freyes war, hernach eine meistdentliche Abgabe wurde, da auch wetzzugleich angesagt wurde, wie vielbcn werden soltc d). Indessen warbengleichen nicht allem bey den Nonniüblich, sondern auch bey den GtiE-