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Re vcfl. lib. I. c. r. ap. Pitlsc. inAbolla. Rosin. lib. V. c.
c) Sät. III. v. ii f.
d) Suet. Calig. c.
e) Fetrar. ap. Pitisc. I. c.
f) luuenal. Sat. Illi. v. j6.
g) Viig. Aeri. lib. V. v.421. $ ad eumSerums l.c.
ABRA twir eine Bedientin vorneh-mer Frauen, und ungefehr so viel, alswas iesto ein Mägdgen oder Cammer.Mägdgm heißt. Sie war mithin wasbesser, als eine gemeine Magd, und, weiles wohl ehe geschiehet, daß der Herr dasCammer. Mägdgen so lieb, als seineFrau hat, heist Abra mit unter auch soviel als eine Beyschläferin, und ist eingewisses katholisches Pcenitcntiale nochgut gcnung, daß einer, der eine Frau hat,sich von den Abris doch nur 4° Tagevor Ostern, Weynachten, und alle Sonn-tage enthalten soll a Der Nahme istGriechisch, wo er bald A'ßgx,balb Äßf*geschrieben wird, indessen von dßpet, mol-lis, delicatus, elegans, herkömmt, worausdenn zu ersehen, wie etwan auch eineAbra seyn soll oder kan, obwohl dochdaher nicht zu schliessen, daß sie auch alledergleichen gewesen, die Abra gemnnetworden b).
a) Frelh. Gloßl in Abra.
b) Suid. in Äßgx.
ABRAMIAS', war ein gewisserWurf mit den Würfeln, von dem aberauch weiter nichts bekannt ist.
Hcsych. in Xßgxtuxi & Senfdebius deAlea Vct.c.p. §.//.
A B R A X A s , oder, wirsauch einigeschreiben, Abrafax, war eine erdichteteGottheit der Balllidianer, von der alleandere Götter herkommen sollen, die auch7 Engel, als Vorsteher der 7 Himmel,nebst 365 Kräften, oder Virtutibus der-selben erschaffen haben soll a). Da aberdenn von den Griechischen Buchstabendas * 1, (J j, { 100, « 1, { 60,« 1, und * 200, nach der gemeinen Zehl-21 U, gelten, machen solche Zahlen zusam-men gleich 365, so viel Tage im Jahresind b) ; woher Hieronymus nicht so garunwahrscheinlich muthmaffet, daß solcherAh axas, nichts, als der Persianer Mi-thras, oder auf Teutsch die Sonne sey»;
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sollen c). Indessen sey diesem, wie ihmwolle, so pflegten doch die Anhänger desBalilidis diesen Nahmen unter andernauch in Edelgestcine zu graben, und alsAmuleta wider Kranckheikcn und diebösen Geister am Halse zu tragen, nach-dem als dergleichen einer sich annoch zuParis bey den Canonicis RegularibusS. Genouefae befindet, mit der Schrift:
ABPACAE. AAONAl-AAIMONsiN.AE3IAI. ATNAMEIC. *rAAEA-T E- O T A B IA N. n A r A EIN A N A n O.IIANTOC. KAKOT-AAlMONOtd).
a) Frelh, Glojs. Lat. in Abracadabra.
b) VolF Tbeol. Gctitil. üb. I. c.8.
c) ap.VoiT. /• c.
d) Frelh. 1 . c.
A B R E C H war der Ehren Nahme,den Pharao in Egypten vor dem Jo-seph her ausrüsten ließ, als er ihn zu sei-nem Stathaltcr erklärete a). Was sol-ches Wort aber eigentlich bedeute, blei-bet wohl unausgcmacht, jedoch möchtewohl leicht die Meynungdie beste seyn, daes aus abb, der Vater, und rech, einRöntg, zusammen gesetzet seyn soll, alsodaß eö einen Vater des Rönigs bedeute,wie es auf tiefe Art bereits Onkelos erklä-ret b). Will aber doch jemand eS mitandern, und insonderheit auch mit Bud-deo dahin deuten, daß es so viel als Ile-äe genua heisse, und der König alsodurch den Ausruffer wollen andeutenlassen, daß iederman vor dem Joseph nie-derfallen und ihm mithin Königliche Ehreerweisen solle, wird es ihm auch erlau-bet seyn c).
a) Gen. XXXXI, 42.43.
b) Ap. Voll: Tbcol. Gentil. lib. I. c. rg.
c) Hist. Eccl. V. T. Tom. 1 . Per. I. Seif.
III. §.12. p.332.
A B S E N S, ein Abwesender, kuntenicht verurtheilet werden, ohne daß ervorher citiret worden, und, da er dennaus Ungehorsam nicht erschien, kunteihmwohl eine Geld-Strafe, Ehren-Ver-minderung oder die Verweisung, nichtaber, nach unserer Art zu reden, der Bauoder eine i-ebens-Strafe zuerkannt wer-den a). Also kante ein abwesender Mannwohl eine Frau, eine abwesende Frauaber keinen Mann nehmen b). Alleinein Abwesender kunte zu Rom kein Ehren-A 4 Amt