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dere, daß solches allerdings unrecht sey,und sie von ablegerc, i. e. separare, nichtanders, als Ablegmina zu nennen sind e).
a) Festus in Ablegmina.
Kipping, Antiqit. Rom. lib.I. c.n.
c) Apolog. c./j.
d) Godofr .adtefl. I. c. p. 16^4.
e) Vo/T Etymol. in Ablegmina.
ABLVTiO, oderOasAbwäschen,
geschahe so fort mit den Kindern nach ih-rer Gebührt, und zwar ingemein mitwarmen Wasser, worauf man sie wohlauch mit Oel und Butter bestrich a).Die Spartaner wuschen hingegen ihreKinder mit Wein ab d) r andere mit Saltzund Wassere); die Gallier, Scythen undThracier in einem kalten Flusse, damit siealsofort Warme und Kalte vertragenlernten d). Also wuschen sich so fortauch die Frauen nach der Gebührt e);ingleichen alle, (o die Reinlichkeit liebe-ren, wenn sie früh aufstunden 5); vor.nehmlich aber doch nach dem Beyschla-fe g), und so gar auch dißfalls iedes.mahl die gemeinen Huren h). Nichtminder wusch man sich, wenn man essenwolte1), und auch, wenn man gegessenhatte k), und dieses dann und wann nachallen Gerichten l). Besonders aber wur-den denn auch die Verstorbenen mit war-men Wasser abgewaschcn, und sodenngesalbet m), und dieses mit darum, daß,wenn sie etwan nur in Ohnmacht lagen,sie dadurch wieder zu sich kommen sol-len n), Wie sich denn auch die drey-mahl abwuschen, die mit Beschickung ei-ner Leiche zu thun gehabt hatten o),undendlich auch die mit fließendem Wasser,welche opfern oder sonst ihr Gebet zu denGöttern thun wolten pj; die aber auchLaÄanrius damit ziemlich durchziehet,daß sie gemein«, es seygnung, wenn siesich von aussen wüschen, da sie indessenvon innen voller Greuel und Sündenblieben q).
a) Alex ab Alex. lib. II. c. r/.
b) Plutarch. in Lycurg. c. jö.
c) Cad. Rhodigin. LeB. antiqu. üb.Vl.c.i.ap. I'itifc /«Abluebant.
d ) Galen, apud Tiraquell. ad Alex.ab Alex. I. c.
€) Ter. Atidr. AB. fll. Sc. r. v. /.
ABO
f) Virgil. Acn. lib. VIII. v.ög. & a deum Serums /. c.
g) Cic. pro Cal. c. /4.
h) Salmas. ad Lamptid. Commodum^c- 3-
i) Virg. Aen. lib.I. v. 70s.
k) IVlaerob. Sät. lib. III. c. 6. i
l) Lampr. Heliog. c. 30.
m) Homer. Odyf.XXlIII. v. 4j. Virg. ,,4«/. VI. v. 2 j8. & in primis Tira-quell. ad Alex. ab Alex. lib. III. 'c. 7. .
n) Seruius ad Virg.l.c.
o) Virg. l.c.v.22S.&adeum Taubm.
l.c.
p) Plau t. Aul. AB. III. Sc.6. v.43.
q) lnstit. lib. V. c.iQ.
A B O L A, Gr. elßcxa, war ein Wurfmit den Würfeln, der weiter aber auchnicht bekannt ist.
Heiych. & ex eo Senfdebius </e d/ea
C. p. §. 6.
ABOLLA wareinUmnehme-Kleidfast wie ein Mantel, sonderlich für dieSoldaten a) ; jedoch bedienten sich ausserRom dessen auch wohl die Philosophi, obwohl der Soldaten ihres kürtzer und kost-barer, auch so gar dann und wann vonPurpur war b). Jmmittelst trugen der-gleichen auch mit unter die Stathalter inden Provintzien, und selbst der PraesectusVrbi zu Rom, daher beym luuenalecinus maioris abolla ein Verbrechenheist, worüber selbst der Gouverneur inseiner Abolla richten und urtheilen mö-ge e). So trugen dergleichen von Pur-pur auch die Könige d), und, ob manwohl nicht zugestehen will, daß die Stat-halter darinne Gerichte gehalten e), soist doch nicht zu leugnen, daß sie der-gleichen wenigstens auf dcr Reise getra-gen 5), und, da sie zumahl doppelt odergefüttert gewesen g), scheinet es, daß sieüberhaupt mehr e»n Reise-als ordentli-ches Kleid gewesen sey, in welchem denneiner gleichwohl auch, wenigstens einoder das andere mahl Gerichte kan gehal-ten haben, zumahl kein Gesetz verhandeltist, nach dem einer, zumahl in den Pro-vintzen, nothwendig so oder so gekleidetgehen müssen.
a) Nonius cap.XIlII. n. p.
b) Layt. de Re veß. c. Ferrar, dt
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