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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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Amt «» langen, zumahl nach dem Gesetzedes Pompeii c), welches aber die Römerendlich um ihre Freyheit und unter dieHerrschaft der Koyser brachte, da Caesardemselben sich nicht unterwerfen wolte,und es mithin vornehmlich darüber zudem Kriege zivischen »hin Pom-

peio kam d). Indessen war doch auchf+.on vorher mit manchem dißfalls 6is-peniirct worden e) so daher mit demOsi re auch geschehen können wenndesse" Feinde ^luceliux,Cato und anderenicht zu battnacktch auf ihrer Meynungbestehen wollen. Die Schätzung oderden Censum kunte indessen ein Abwesen-der psstircn ; icdoch war es für redenbesser, wenn er selbst dabey zugegen seynkunte, weil es sonst seicht geschahe, daßer für reieber angesehen wurde, als erwar, und daher guch mehr contrlbuirenmuste, als er sonst wohl thun dürfen,wenn er seinen Zustand selbst den Cen-soribus dorthun können f).

a) BrisTon. apud Pitisc. in Absens.

b) Paull. Sent. II. ig. ap. eumd, /. c.

c) Suer. CaJ' c. 28.

d) ld. ib. c.30.

e) Alex. ab Alex. Bb. IIII. c.3. ad««»Tiraqucll. l.c.

f) Cic. adAtt. üb. I. Epift. /f. Manut.de Civ. Rom. ap. l'itisc /. c.

A B S I N T H l VM, wermuch,pflegte denen, so an den l enis Latinismit den Wagen im Capitolio mit andernum die Wette renneten, im Weine zutrincken gegeben zu werden, und zwar,wie man will, weil die Wermuth zur Ge-sundheit sehr dienlich sey, dero Besor-gung also sie für eine Belohnung ihrerGeschicklichkeit anzusehen haben sotten a);wogegen andere lieber wollen, daß esgeschehen, weil die Wermulh für denSchwindel diene, dergleichen einem sol-chen Wett Renner leicht zuflössen können,da sie wegen der Enge des Raums mit ih-ren Wögen sehr offt umlencken müssen b).

a) Plin. Hiß. Nat. üb. XXVII. c. 7.

b) Strabo de Virtute Abßutbii c. 7.Argol. in P antun. de Lud. Circensi,hb. I. c. /(. ap. Pitisc. in Abiin-ttnum

A B S J S heist an sich zwar ein jedesGewölbe, besonders aber wurde doch

ehedem das also genannt, welches in ei.ner Kirche über dem Altare war, undingemein was anders gemacht ist, alsdas übrige in einer Kirche. ES heißtdaher solches Wort auch oftmahls soviel, als solcher gantzer Theil einer Kir.che, der sonst vielfältig auch das Chorgenannt wird, wie das übrige Haupt.Theil das Schiff, die bedeckten Eingän-ge aber die fallen a). Sonst hat die. 'sen Nahmen auch das Behältniß derReliquien von einem Heiligen, weites :oben ingemein auch wie ein Gewölvezu-gerundet ist b): Ob man aber denn AL/»oder Abfida sagen solle, zweifelt Ilidorus ;c); allem Voffius mcynet, es sey eins sogut, als das andere, will aber doch dar.bey auch lieber Abßs , als Apsis, schrei-ben, ungeacht das Wort im Griechischen«ch-r heiffe d).

a) Frcfn. GloJf.Lat. in Abfida.

b) ld. ibid.

c) Origg. Hb. XIIII. c. 18.

d) Etyrnol. in Abiis.

ABSOLVTIO, die Zreyspre-

chung, vor Gerichte geschahe entwederdurch die Lüfclgen, wenn sich deren mehrmit dem A, als mit dem C, oder auchN. L. in den Vrnis oder Besässen fun-den a); oder, da es von dem Richtermündlich geschahe, sagte er ficandumCaiutn, oder wie der Verklagte sonst hieß,litem do b), oder da es eine Capital-Klage betraf: Non videtur seeijse; oderauch: lure videtur feciß'e c).

a) Hugo de prim.fcrib. Orig. c.it.tff

ad eum Trotz. /. c.

b) Sigon. de lud. Hb. I. c. 2g.

c) ld. t. c. Bb. II. c.22.

ABSTENTVS hieß ehemahls so

viel, als einer, der in den Bann gethanworden a); jedoch sind andere, so dawollen , daß es nur einen bedeute, dervon seinem Kirchen-Amte suspendiertworden, und mithin nur bloß von einemGeistlichen gesagt werde b).

a) Fresn. Glojs. Lat. in Abstenti

b) Latin. Latinius ap. Recbenb. Hie -rolex.in Abstentus.

ACACIA war ein Sackgen vonPurpur voll Erde oder Sand, in Gestalteures zusammen gerollten Luchs, derglei-chen die Griechischen Kayser in der l»n-

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