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«) Apocal. 1, 8. tr.
b) Tertull. de Prascript. adv. fla-ret. C. fO.
c) ItL de Monogam, cap.y
AB, oder, wie andere auch schreiben,Abb , ist der fünfte Monat des altenEbräischen Jahrs von zo Tagen zwi-schen den Monaten Timuz und Elula).Es hatten aber sonst auch die Syrer ei-nen Monat gleiches Nahmens, welcherder eilst« in der Ordnung war, zi Tagehielt und mit unserm Augusto übercink«n, weil ihr Jahr mit unserm Octoberangieng b).
a) WolfF. Eiern. Cbrottol. §. tu.
b) Id. ibid. §. 112.
ABACINATIO war eine Artder Leibes-Strafe, da einem ein glüen-des meßingenes oder anderes Becken sonahe vor die Augen gehalten wurde,daß diese davon verbrannten, und mit-hin einer das Gesicht verlohr. Wiedenn auf diese Art geblendet wordenTaslilo auf Befehl des Caroli M. Ro-bertus, Hcrtzog von der Normandie,auf Befehl seines Bruders, ttenrici,Könlgs in Engestand, Fäenrlcuz vanda-
, Hertzog zu Venedig, von den Grie.chen, u. a. a). Indessen soll vemocrlcursich dergleichen auch selbst so fern gethanhaben, daß er so lange gegen ein hellesin die Sonn« gestelletes Becken, oder,wie andere auch wollen, dergleichenSchild gesehen, bis er davon blind ge-worden, nur daß er nicht mit ansehendürfe, wie es bösen Leuten in der Weltwohl gehe b); wiewohl doch andere auchvorgeben, daß er es gethan, um destobesser den Dingen nachdencken zu kön-nen und mithin von andern in die Au-gen fallenden Sachen nicht gestöhrct zuwerden c). Das Wort kommt sonstvon Bacinum her, welches ein Beckenbedeutet d) ; nicht aber von bacio, so beyden Florentinern so viel, als einen vun-ckeln <l>rt heiffet, wie doch wohl auchAeg. Menagius gemeynct hat e). Ob-wohl sonst auch bekannt ist, daßeiner um sein Gesicht kommen kan, wenner lange im Finstern gesessen und jahlingan den hellen Tag gebracht wird.
a) Frei 'natus, GloJs.Lat. in Abacinare.
b) Liber, ap. Gelt. üb. X. c. ty.
c) Gell. ipse l. c. conf. tarnen, qut !Gronouius bac de re ad eumdemobseruat.
d) Frefn. /. c.
e) Ot ig. Ital. ap. eunid. I. c.
AB A CISTA war ein Rechenmei-ster, sder entweder die Kunst selbst auf ei-nem Abaco ausüdete, oder sie auch an-dern darauf wies. Siehe so gleich Aha.
tut.
A B A C V S war bald ein Küchen-Tisch ohne Gestelle, der an die Wandangeleget werden kunte, indessen dienete,das Essen darauf anzurichten, Gefäffedrauf zu setzen und was dergleichen mehrwar»)! bald aber eine Bret-Spiel-undWürfel-Tafel, worauf man mit denSteinen oder Würfeln spickte b). Be-sonders aber war doch Abacus eineRechen-Tafel, welche mit klarem Sandeüberstreuet wurde, in den man so danndie Ziffern mit einem Griffel kritzelte c),und, da man sein Exempel gemacht har-ke, den Sand wieder glatt strich, undwas anders drein schrieb. Den Sandhieß man puluerem , den Griffel aberradium d). Jedoch wurde dergleichennicht nur zur Rechen-Kunst, sondernauch zur Geomerrle gebraucht, indemdie Linien und Figuren ebenfalls in der-gleichen Sand gezeichnet- wurden ey,allein da Dinge groß werden musten,bediente man sich an stak einer mäßigenTafel, auch wohl selbst des Erd-Bodens,nachdem als Archimedes selbst überdergleichen begriffen war, da ihn einRömischer Soldat, bey Eroberung derStadt Syrers, mit niedermachte f).In der Bau-Kunst find unter andernAbaci viereckichte Tafeln von Glas oderhell'polirten Steinen , wie Orbes rundeSpiegel, mit denen die Wände der Zim-mer auf eine nette Art bekleidet wurden,welches denn sonst entweder mit Bil-dern, oder al freico gemahlten Figuren,oder mit Marmor-Tafeln, oder auchgantz mit Solde , und endlich von denVornehmsten mit Tapeten geschahe §).
a) Voll! Etymol. in Abacus ; itemPitisc. Lex. Ant. Rum. tit. eod.
b) Macrob. Saturn, lib. 1 . c. f.
c) Papias ap. Vojf. I. c.
ä) Cic. Tuß. lib . V.
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