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N A ^erster Buchstabe des Lateini-^ Äschen Alphabets, welcher mit<mcm Puncte nach sich inden Römischen Nahmen soviel, als Aulus heißt a) z, E.
^ A. Cornelius Cojfus , das ist,Aulus Cornelius Cossus b ). Es ist alsoein so genanntes Pronomen oder Vor-nahme c), so fern nemlich, als die völ-ligen Römischen Nahmen aus ihren Pra-
vomine, Nomine, Cognomine und Agno-mine bestehen d). Und zwar soll solchesAulus so viel, als einen bedeuten, quiDiis alentibus natus ßt e); ob wohlnicht abzusehen stehet, nach welcher Artder Ableitung von alo Aulus soll ge-macht werden können.
a) Val. Prob. de Not. Roman, pag.14^4.
Edit. Godofr.
b) Liv. lib. IIII. cap. 3t.
c) Sigon. de Nom.Rom. p.1404. Edit.
Godofr.
d) Tit. Prob. de Nominibus Rom. p.
/397. Edit. Goctufr.
e) Id. ib. p. 1398-
A bedeutete in den Römischen Ge-richten so viel, als abfilm a). Massendenn ein jeder fudex oder Richter dreykleine Tafelgen hatte, auf deren einemein A , auf dem andern ein C, und aufdem dritten die Buchstaben N. L. stun-den, und, nachdem er nun befand, daßein Verklagter entweder zu abfolviren,oder zu condemnircn sey, oder auch dieSache noch nicht klar genug dargethanworden, warf er eins von solchen Tä-felgen in das aufgesetzte Gefasse, und,nachdem sich hernach die meisten voneiner Art derselben beym Umzehlen fan-den, darnach wurde auch das Urtheil ge-fallet b). Es nennet daher Cicero die-sen Buchstaben Litteram salutarem, hin-gegen das C trijlem c ), welchen Nah-men diesem letztem im Comparatiuoauch Livius giebet d).
a) Scrtor, Vrsar. de Not. Rom. p. /
b) Alcon, in Verr. III. & Sigon, de Iu-diciis lib. II. c. 22.
c) Pro Milone c 6.
d) Tiraquell. ad Alex. ab Alex. lib.
in. c./. p. m-
A hieß auch bey Gebung der Gesetzeso viel, als Antiquo a). Gestalt es so«denn ebener »lassen auf ein Tafelgeu ge«schrieben war, da auf andern ein V undR stund, und so viel hiessen, als Vti Ro-gas, und nachdem von diesen oder jenendie meisten Täfekgen in die aufgesetztenGefasse von den votirenden Bürgern ge-worfen worden, nachdem wurde auchein Gesetz angenommen oder verwor-fen b). Es hieß aber baß Antiquo alSidenn so viel, als idb lasse e» bey demAlten bleiben, und billige also vasvorgetragene neue Gesetz nicht c); wo-gegen Vti Rugas so viel anzeiget«:, alsicb lasse es geschehen, wie du anfra»gest, daß nemlich das Gesetz ftst gestel-ler werde d).
a) Manut. de I.egg. c.33.bj Hugo deprim jerib. Orig. c. 24. Ro-stn. Antiqu. Rom. lib. VI. c. 14. p.467.
c) lid. //. cc. & Pitilc. Lex. Antiqu.Rom. Tom. 1 . p. 2.
d) Vrskc. de Not. Rom. in V.R.
A-n, der erste und letzte Buchstabe
des Griechischen Alphabets, bedeut n soviel, als den'ersten und den letzten,ingleichen den Anfang und das Ende»Es benennet sich Lbristus selbst damit
a) , und giebcr ihnen auch selbst ange-zeigte Bedeutung, Es sind daher un-gereimte Grille» gewesen, wenn die al-tcn Ketzer, Marcus und Coribasius, durchallerhand Anagrammatisinos viele an-dere Geheimnisse barinne suchen wollen
b) : bester aber habe» die alten Christenin Spanien gethan, wenn sie diese bey-den Buchstaben mit auf ihre Begrab-Nisse setze» lassen, um sich damit alsRechtgläubige von den Ariancrn zu un-terscheiden c).
A
a) Apooal