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Auszüge.
X1.I.
O wie betrübt ist es, daß wir so entferntleben, da wir einen so innigst nahen Freundan GOtt haben, der mit großem Verlangenauf uns wartet, um uns zu besitzen und zubeseligen! Laßet uns ihm doch viel einenSabbath im Geist halten, in herzlicher Abge-schiedenheit vom Geschaffenen, in innigerWillenlosheit und Ruhe des eigenen Wirkensund Bildens; damit GOtt und das GöttlicheRaum finde uns, ungehindert und unvermischt,zu bearbeiten und zu erfüllen, nach allem seinemGefallen: denn so, dünkt mich, werden wiram beßten geholfen, und in die gebührendeBereitschaft zur Ewigkeit kommen. Es wirke ies alles die Gnade selbst in uns! Amen. ^
XI.II.
JEsus schenke uns aufs neue Licht undLeben, Kraft und TreueIhn zu lieben, Ihm zu leben. EingekehrtIhm anzukleben
Dieses Jahr und allezeit, bis zur frohenEwigkeit!
XI.III.
Suchet so zu leben, als wenn ihr mitGOtt allein in der Welt wäret. Liebet euchunter einander, und sucht einander zu dienen,wo es in euerm Vermögen ist; nur daß ihreuch nicht unter einander zerstreuet.
xi.iv.