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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
42
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4» Zugabe.

ohne daß es dem Papst wehe chut. Die Beß-ren leben verwickelt in ihrer Selbstliebe, und ö ^enrsetzen sich vor der inner» Blöße und Aus- ^ I"gang, welches doch der alleinige Eingang in M!das göttliche Leben wäre. § »

Ä-ll'i

Ach, wie groß ist die Güte unsers Heilan-des, daß er uns noch liebet! Ich sage uns,die wir so gar nichts Liebenswürdiges an uns Mhaben, ja in denen er im Gegentheil so vielMißfälliges sehen muß! O HErr! wie tiefbeuget deine Liebelei» Herz, das sich mit sovielem Jammer, Sünde und Elend angefülletsieht! Es scheinet fast in Petro keine Thorheit ^gewesen zu seyn, wenn er sprach: Gehe vonmir hinaus! rc. Deine Liebe, o GÖtt!macht Schmerzen, wenn dasjenige Herz,das sie lieben will, noch so ganz keine Gleich-förmigkeit mit der Liebe hat. Öder züchtigest Mdu uns, der Sünde wegen, durch Gnade,

Güte und Liebe? und gewiß ist diese Züchti-gung der Liebe oft empfindlicher, als die kleine ,Verbergungen, die auf unsere Schwachheiten >is Iund Abweichungen folgen. Ach HErr! wenndu mich ja lieben willst, so mache mich liebens-würdig, daß ich dich nicht mehr beleidige,sondern du recht und ewig in mir Freude, Lustund Friede haben mögest! Dir will ich uurgefallen, und nicht mir oder andern. Dirgebühret es, und dir gönne ich es von Herzen,weil du GÖtt bist! Amen.