!!k»
G
Sechster Brief.
i-
nung seyn: Laurer freie Gnade! Für dasklebrige laßen die Kindlein ihren Vater sorgen,welcher alleDinge nicht anders als gut machenkann. Herrlichkeit, Lot) und Liebe ftp unser,nGOtt für alles, was wir einigermaßen begrei-fen, und auch für das, was er noch in seinemHerzen verborgen hat! Alles, was in uns ist,beuge sich vor ihm, daß er uns seine freie«ich Gnade erfahren, und seine Herrlichkeit liebenläßt! O HErr, was sind wir, daß du unsangesehen Hali, und daß dein Ansehen uns zuÄ dir gebracht hat, und noch näher zu dir bringt,W um dich zu kennen und zu lieben über uns«>» selbst ! —
Was du mir von M. D. meldest, war mirlD eben nicht sehr angenehm. Gleichwohl ist esM mir lieb, daß sie dich besucht hat. Hält sieMs nicht auch noch so eine kleine CorrespondenzHG mit dir? Sie ist (mit vielen andern) noch zui W schwach, um es für sich allein mit GOtt hal-ten zu können, zumal unter so vielen Probenund Ableitungen, denen sie ausgesetzt ist.Man muß sie daher, so viel man nur kann,bei zu behalten oder anzuhalten suchen. Esist etwas in ihr von GOtt, und auch etwasvom Naturell, das ich liebe; und ich kann da-her nicht unterlaßen, sie dem HErrn, mitaller Angelegenheit aufzutragen. Ich glaube,»iN daß dein ihr gegebener Rath, sich doch vonD der bewußten Gesellschaft von I. B. zu ent-stehen, sehr nöthig für sie war. Gewiß sindsolche Gesellschafter gefährlicher als diejenigen,
P?
b 2
welche