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Zugabe.
habt ihr ja, geliebte Freundin«, nebst mir,schon vorlängst an euerm Herzen vernommen.Denn, was ist es anders, wenn es manch- »lE >mal in unfern Herzen und Gedanken heißt: M,,„Dieß und das mußt du nicht lhun; dieß M ,„ mußt du nicht denken; dieses und jenes mußt„du nicht reden; solches ist Sünde; kehre„dich von demselben ab, sie führen dich ins„Verderben; verlaugne dich und die Welt:
„denn sie ist eitel, und vergeht mit ihrer »B„Lust. — Oder: So und so mußt du wan- MM„dein und leben, so sanftmüthig, so demü- ch»"d>„tkig, barmherzig, gerecht und gottselig; Mlei„wende dich zu GOtt im Gebeth: Er muß, UM„Er kann. Er will dir von allem deinem !l>- D„Elend helfen, und dich ewig vergnügen."
Ich sage: Was ist es anders, das dieses und emWdergleichen vieles so unabläßig in unfern Her-zen und Gedanken redet, als eben die hold-selige Stimme unsers Hirten JEsu, welcher tz; ß juns so gern aus der Irre und Gefahr wieder i achzu sich, und in seine Gemeinschaft haben Mm.wollte. Ach! sollten einem nicht vor Ver-wunderung und inniger Gegenliebe die Augenübergehen, wenn man mit offenen Augen ein- ^zusehen bekommt: mit welcher Mühe, Treueund unermüdeten Geduld dieser große Hirteder Schafe nicht allein seine neun und neunzig(das ist seine ganze Kirche insgesammt) weidet, ^ ^sondern auch das Verlorne, das ist, michallhier zu M. und dich daselbst zu H. so sorg-fältig aufsuchen und zurecht führen will. Ach O '
darum,