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Der i?4ste Brief.
Daß wir in der Welt nur Angst haben, und daßin IEsu allein der Friede GOtteS zu finden.
Herzgeliebter Bruder!
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c>ch fand mich bewogen, mit diesen wenigen^
Zeilen dich einmal herzlich zu grüßen, undaus meinem Innersten dir den Frieden zuzuwün-schen: auch fand eben noch Zeit und so vielVermögen.
Was dünkt dich, lieber Bruder! hat nichtunser Heiland die Wahrheit gesagt, daßwir in der Welt nichrs als Angst , oderBedrängniß haben würden ? Man suche,wie man will, man wirds nicht andersfinden. Unsere kreuzflüchtige Natur hatsanders gesucht, und nirgend gefunden. Dienach uns kommen, werden sich durch unfernSchaden nicht klug machen laßen; sie werdenden weg der ringst vorbei suchen, aber nichtfinden. Im natürlichen Leben, Wesen undSinn ist keine Erleichterung noch Ruhe zuhoffen. Der Pilger muß sich nach dem Theillernen bücken, schicken und sterben. Durchswahre Sterben kommt man zum Ausgangaus der Bedrängniß; und der völlige Aus-gang erlangt den freien Eingang in das ver-heißeneLand der Ruhe,wovon J§sus Joh. 16.
gesagt: