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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
382
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Z82 Geistliche Briefe.

geschenket hat, damit auch wir ihm unser ^Liebstes nicht vorenthalten; genommen vondem, der auch Vaterrecht zu diesem Söhn-lein hatte, der ihn viel reiner lieben, besser ver-wahren und mebr Gutes thun wird, alsfe ^von Vater und Mutter dieser Zeit würde ge-schehen seyn. GOtt hatte ihm Fähigkeitenzum Guten gegeben; vielleicht aber hat GOtt Pgesehen, daß er, eben seiner Fähigkeiten wegen, ..Gefahr laufen könnte, in dieser gefährlichen WWelt und Zeit. Er ist nicht nur euch, er istauch mir genommen. Wollen wir dann nichtlieber mit Hiob sagen: DerHErr bars ge- >°^geben, der HErr hars genommen, derl77ame des HErrn sey gelober! Johann ^Gerhard ist hingenommen ; billig läßt beides VJohannes und Gerhard sichs zur Erweckung ^ i>dienen, wachend und bethend auch ihrem Hin-gang entgegen zu sehen; und billig überlaßen »nun Vater und Mutter die ganze Portion »Aihrer Liebe, welche Johann Gerhard Dies Mivir- in Besitz gehabt, dem rechtmäßigen un- ^sterblichen Erben, dem GOtt unsers Herzens, Echader uns nie genommen wird. Ich grüßeherzlich

Ein

Mülheim, ganz der Deine. W

den r r. Nov. 1761. Kne

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Der