IV. Theil. rzöstek Brief. ZZ7
manches würden zu antworten haben, kannW Sie gar leicht vermurhen: allein damit halteA ich mich nicht auf. Die Welt verläugnen,W GOtt dienen, JEsum und seine Heiligenlieben, ehren, und gerne Nachfolgen, das ist« meine Sache. Mit den unter uns entste-Dii. henden Irrungen und Zwistigkeiten habe ich^ nichts zu thun. Die ganze Kirche in Frank-»O reich spricht: Das Concilium sey über denPapst; und der andere Theil der KircheMai sagt das Gegentheil. Einige Bischöfe neh-Ha men die Lulle l^niZeuiru; an, andere nicht.Wl. Die Franciscaner und Dominicaner, und,g« wiederum die karre; der Societät und Domi-idftü nicaner haben ihre wichtige Streitigkeit»iA ten: allein aller solcher und anderer SachenNß» nimmt sich meine geehrte Freundinn nicht an;Sie läßt die Herren Geistlichen ihre Vl6e-W rennen schlichten, und Sie bemühet sich in«-«ß- zwischen, GOrr zu dienen und zu lieben:W' eben also möchte ichs auch gern machen.dirN' Nein, fürwahr geehrte Freundinn! wirM wollen uns in keinen Dispüt einlaßen; da-zu achte ich mich viel zu ungeschickt. Laßtuns sehen, wie JEsus mir Sündern con-M verswet! Zur Zeir unsers hochgelobten Hei-landes machten die I>-c>en die wahre Kirches §,B GOttes aus; ob sie^gleich lange nicht wa-ren, die sie seyn sollten; und die ^amari-ter waren Ketzer. Dennoch, wie der hold-selige Menschenfreund mit dem sündigen,D«l> Samaritischen Weibchen am Brunnen ban-^ Zweit. B. IV. Th. V delte;