Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
320
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Z2a Geistliche Briefe.

wenn es seyn kann, damit die Sinne undPhantasie dem Geist keine Hinderniß und ^Verwirrung machen. , ^

Ihr sagt in euerm Letzteren: Ihr wußtet Vnicht, ob ihr euch dem überlaßen sollt, waseuch oft so mächtig und süßiglich durchdringt? ^ :Ich antworte: Alles, was euch ins Hohe Eund Außer ordenriiche führet, müßt ihr mey- bden, wie die Pest. Das Süße und Ange- ^nehme der Gnaden müßt ihr annehmen, aber W'nicht in Eigenliebe begehren, vielweniger da- ^bei stehen bleiben, sondern nur sehen auf diegründliche Früchte, wovon ich oben gespro- Miü)en habe.

Ich muß abbrechen, weil mein Haupt ^ ^nicht mehr kann.

»»ch

Der iziste Brief.

Wie sich bei Visiten und allen äußern Vorfällen, Mauch in Ansehung des Inwendigen zu ver-halten, um ganz für GOtt zu seyn. , -,

N. N.

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<7> es euch bei dem jetzigen Visitenge- P.^ den und Empfangen sauer wird, kann ^ich gar wohl denken; das muß so das Ge-gengift bei solchen Dingen seyn. Sucht nurmöglichst euer Inwendiges im Frieden zu be- tzH

wahren, ^