IV. Theil. izister Brief.
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wahren, auch wo es gegen euern Sinn gehet.Ja, auch in allen andern Vorfällen bewahreteuch, und laßt euch bewahren in der kindlichenAbgeschiedenheit, und im Frieden, ohne euchsanfechtenzu laßen, ob es so oder anders ge-het. O ! wie so gleichgültig sind alle Dinge,wenn G-Ott nur vergnügt wird; und der istvergnügt, wenn wir nur vergnügt sind mitihm, und mit allen Schickungen seiner Vor-sehung. Meine süße Runji drin siebet,daß es gehe, wie es gebet. Ihr habtmanchmal was Gutes oder^ Indifferentes vor,werdet aber gestöret, wenn es anders kommt;
das ist nicht kindlich.-
In Ansehung eures Thuns und Laßensj bauet und trauet doch so viel nicht aufs Ge-fübl; es betrüget gar zu leicht. Ist in Klei-i nigkeiten die Absicht einfältig, und der Willegelaßen, dann mögen wir thun, was uns vor-kommt ; es müßte dann ein starker Rückhaltseyn in solchen Dingen, die gelaßen werdenkönnen. Und so ist auch beim Besuchen eurergeistlichen Freunde nichts daraus zu schließen,ob ihr euch ruhig oder unruhig befunden;denn das kann allerlei Ursachen haben. Istnur eure Absicht und euer Wille, so, wie! ich droben gesagt, dann könnt ihr zufriedenseyn.
> In Ansehung eures Inwendigen ist ebendieses zu sagen. Geber und überlaßet JEsN' euer» Leib und Seele, euer Herz und Willen,eure Zeit und Ewigkeit. Sägers ihm, undSweir. B. IV. Th. X laßt