IV. Theil. izoster Brief.
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nur dem Körper wohl bekommt. Ich willsagen: Sehet nur hauptsächlich auf die we-sentliche Frucht, d. i. auf die Lrede undHochachtung Gd>tes, daß diese in euermHerzen vermehret werden; wie auch, daß ihrweiter mögt kommen m der Verschmabungeurer selbst und alles Sichtbaren; in derherzkindlichen Liebe der Rinder GOrtes;in der Millenlosheir; in der Beug-samkeir; in der Sansrmurh; in der Ein-falt im ganzen Mandel, und gegen alleund jede. Diese gründliche Tugenden sinddie Früchte; gefühliges Mobl und Websind nur Blumen. Je nachdem ein Gebethoder Stand solche Früchte bringt; darnach ister gut oder bös, hoch oder gering zu schätzen.Ach Schade! daß so manche schöne Blumeabfällt, ohne Frucht zu bringen: ich willsagen, daß wir schon so vieles genossen undgelitten, und so wenig gründliche Tugend be-sitzen. Nun getrost! es soll besser gehen.Waget euch nur selbst dabei, liebe Schwe-ster! Achtet alle höher, als euch selbst.
Ich habe gern, daß ihr euch des Bru-der N. Rath in den Besonderheiten bedie-net; aber ihr müßt ihn nicht nach vermeyn-tem Gefübl oder Trieb rufen laßen, oder zuihm gehen; sondern nachdem es nötkig ist,und so nun und dann. Auch im Umgang mitandern nehmet nimmer euer Gefühl zur Re-gel, als welches betrüglich ist.-Sonst
macht euch immer ein wenig Beschädigung,
wenn