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Der izoste Brief.
Nicht nach dem Gefühl von Wohl oder Weh, Mlsondern nach den wesentlichen Früchten, vonseinem inneren Zustande zu urtheilen. " >
N- N.
c^ch bleibe zwar noch mehr als gewöhnlich ge-
schwächt: dennoch finde mich bewogen,ein Grußbrteflein an euch zu schreiben, um ^euch sehen zu laßen, daß ich noch in der altenFassung der Liebe und Angelegenheit an eurerSeelen Wohlseyn stehen bleibe, und mirauch lig»!eure Briestein, (das Letzte war vom 2-6ten Febr.) ^ Eangenehm gewesen.
In ein Paar der vorigen Brieflein wäret !v,ihr beängstigt, beschwert, verfinstert, rc. nach Meuerm Ausdruck. In euerm Letzteren beschrei- V-bet rbr euer Gemüth erleichtert und erweitert. 8GIch habe sowohl an euerm ersten Weh, als d!?an dem darauf folgenden Wohl in brüder- Ulicher Gemeinschaft Theil genommen. Allein ?!dieses bitte ich euch, beurtheilet niemals euem ichlZujiand nach euerm Gefühl, ob es so oder >lin<kanders besser sey? Alles ist gut und liebens-würdig in GOttes Willen. Weh oder Wohl «s,ist alles einerlei, wenn wir nur G-Ott ver- «Agnügen: an uns ist sehr wenig gelegen. Süß ül, cund sauer ist bald über die Zunge, wenn es W
nur