IV. Theil. n6ter Brief.
28 §
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Wir sind alle noch gebrechliche Menschen,und keine Engel. Man kann und muß zwarschwarz nicht weiß nennen, sondern (weimssepn kann) einander fein kindlich erinneren;inzwischen sich immer hüten, daß man nichtzu genau sehe und gehe, damit keine bittereWurzel aufwachse. Wir sollen lernen ein-ander kindlich lieben, mit allen unseren Ge-brechen , um des aufrichtigen Gnadengrundeswillen, den GOrr in uns gelegt hat. Baldsterben wir; dann werden wir einander gernalle unsere Fehler vergeben: und bald sindwir, mit GOtt, im Himmel; da werden wirin Ewigkeit kein Fehler mehr in einandersehen.
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Der n6te Brief.
Das Reich JEfu Christi wird weder äußerlichnoch innerlich, ohne vorhergehende Gerichteaufgerichtet und befestiget.
N. N.
L^Esus breite sein Königreich aus in unseren^ und in allen Herzen l welches aber äußer-lich und innerlich nicht ohne vorhergehendeGerichte geschehen wird. Aeusterll<t> wer-den, nach dem Schall der Posaune, GOt-tes Gerichte durchbrechen, und dem König-reiche