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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
286
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286 Geistliche Briefe.

reiche JEsu Christi Bahn machen. Inner-lich gehrs eben also. GL)ttes Gerechtigkeitund Gericht entdecket und zerstöret dasBöse in uns, welches nicht ohne Schmer-zen geschieher, und oft wunderlich hergehet,ehe er alle Feinde zum Schemel seiner Füßegeleget hat. Nachdem aber JEsus seinenThron durch Gerechngkelr und Gerichtwobl befestiget und gegründet hat; dann gehet !nichts als Güte und Wahrheit vor seinem ^Angesicht her. Psalm 89. !

Dahin gehören ohne Zweifel das Kreuz, !die Noth und Beklemmung, wovon ihr incuerm Letzteren meldet, ob ihr gleich nichtsspecificiret. An unserer Seite ist nichts-thig, als nur sich beugen unter GOTTesHand; mir Willen und Vorsatz in nichtsBöses cingehen, und sodann, in ruhigerund wahrer Bekenntniß seines Nichts, sichselbst und seine Leiden auf und in JEsumfallen laßen; denn er muß und will unstragen, und unsere Lerden tragen, und zumZiel führen.

Nun, auch wir sollen durch Cbrisiumeiner des andern Last tragen; und solches ^meiner Seits zu thun, werde oft von der >

Gnade erinnert.-Laßet uns dem HErrn

uns Preis geben, und, als Kinder der süßenUeberlaßung, alle seine Wege im Blindengutheißen. Er verstehets, worin unser Heilund unsere Förderung liegt. Suchet alleeure Tugenden und Starke in dem Herzen

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