Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
270
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Der iiote Brief.

Von der Geistesgemeinschaft, hohem Beruf undGnadenstanve. Daß innig berufene Herzender Leitung GOtteS willenlos folgen mäßen.

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In der Gnade IEsu herzlich geliebteSchwester!

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^>eine von Zeit zu Zeit erhaltene Liebes-^ grüße uni) Briestein sind wohl nie un-

beantwortet geblieben; obs gleich nicht in dieFeder gekommen. Alter, Schwachheit undGeschaffte machen müde, daß nicht mehr kann,wie vorhin: aber die Liebe fällt nimmer dahin;sie ist stärcker, als der Tod.

Dein letzteres Grußbrieflein zu meinemGeburtstage, und die dabei gefügte Erklä-rung einer erneuerten Geisiesverbindung warnach meinem Herzen. Ja, der HErr werdehier und ewig dafür gedanket, gelobet undgeliebet, daß auch wir einander, nach seinerguten Hand, auf dem Pilgerwege haben fin-den, und uns in ihm verbinden sollen! Wirwollen uns dann auch noch ferner auf diesemseligen, obgleich der Natur bedrängten Wege,Gesellschaft leisten, und mit GOrr einan-der die Hand bieten. Daheim wollen wir

uns

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