IV. Theil. loyter Brief.
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Seele zu Schanden werden, die nichts begeh-ret, als GOtt zu folgen und ganz für ihn! zu seyn: denn er sorget für uns, mit mehr
^ als väterlicher Güte und Weisheit, daß wir
^ nicht nörkig haben, uns viel mit uns selberkm, aufzuhalten.
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Dieß ist es dann hauptsächlich , was ichdir sagen kann : Verlange nichrs anders alsGDkt zu vergnügen, oder daß Er mir dirmöge zufrieden fepn. Und den vergnügestdu, und er ist mit dir zufrieden, wenn duzufrieden bist mit ihm, und mit allem wie eres macht, vom Morgen bis zum Abend, in-nerlich und äußerlich, zeitlich und ewig. Liebedie Führung anderer Seelen, allein darum,weil es Führungen GOttes sind; liebe aberfür dich selbst auch deine Führung, auch nurdarum, weil es dem guten und weisen GOttbeliebet, dich also zu führen: denn es ist dasBeßte für einen jeden, was GOtt einemjeden giebet, und darin liegt unsere Förde-derung, wenn wir damit zufrieden sind. Esmag dann dein Stand so bloß, so dürre, sodunkel, so beschwerlich seyn als er will; dasalles ist kein Unglück, sondern vielmehr eingroßes Glück, wo du nur mit allem wohlzufrieden bist, weil es GOtt so beliebet; undwenn du so zufrieden bist mit GOtt, dannist er auch wokl zufrieden mit dir, und dugefällest ibm. Empfindest du deine Armuth,Gebrechlichkeit und Elend, so trage diese
Empfin-