Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
266
Einzelbild herunterladen
 

266

,..!7!772, . - -.7> . 77!ch-»

Der iO9te Brief.

Alk,

!r?>-

Don GOttes väterlicher Güte für eine Seele, die "-.enichts anders verlanget als GVtt zu ver« W"gnügcn, welches geschieht, wann sie mit ihm !und mit allem, wie er es macht, zufrie- l Aden ist. !W

Ml

In der Gnade JEsu geliebte Schwe- Mg-;ster!

^eilwir einander wenig sehen, so findeichmich geneigt, ein Wort an dich zu schrei-ben, wiewohl ein anderer sowohl als auchdu selbst dich sehr dem HErrn überlaßen mußt,ohne daß man dir viele Besonderheiten sagenkann, weil deine Führung und Stand ziem-lich bloß und ohne merkliche Unterscheidungenist. Laß dir aber gar nicht weis machen,als wenn du darum unglücklicher wärest alsandere Seelen, die mehr Empfindlichkeit,Vermögen und Unterschied haben. KeineSeele, die ganz für GOtt seyn will, machtsich ihren Weg selber; wir müßen uns dertreuen Hand GOttes überlaßen, einfältigvertrauend, daß Er für einen jeglichen vonuns den Weg auswählen wird, der mit un-fern Beschaffenheiten und mit seinem Vor-nehmen über uns am beßten überein kommenwird. Und in diesem Vertrauen wird keine

Seele

, MM,

Ai! esfirSiej

jede».dnw«gi

i«skie>

ßer