Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
260
Einzelbild herunterladen
 

26 s

Geistliche Briefe.

suchung und Verwirrung hinein zu bringen.Habt ihr dann nun hierin gesehlet, (wie ihrhabt:) so bekennet es vor GOrr und eumrFreunden offenherzig, bittet um Vergebung,und machet von eurem Fehler oder Sünde ei-nen guten und nicht einen Übeln Gebrauch.Wenn Kinder irgendwo ein Geschirr brechen,oder ungehorsam sind, dann werden sie wohlbestraft, aber nicht aus dem Hause gejagt:durch kindliche Beugung und Angelobung esnicht mehr zu thun, wird die Rechnung abge-macht. Sehet Micha 7, 8. i Joh.2,1. Nur wieder muthig fortgewandelt,und von euerm Straucheln einen guten Ge-brauch gemacht!

Dieser gute Gebrauch bestehet nicht alleindarin, daß ihr auf ein andermal vorsichtigerzu Werk gehet; sondern auch vornehmlich dar-in: daß ihr euch, geliebte Schwester, durchdie böse That zur Entdeckung und zum auf-richtigen Bekenntniß eures bösen Grundes,leiten laßet. Dieß würde für euch ein Glücksepn, so euer Straucheln zehnfach vergütete;und dieß beäuget und erwartet auch der HErr,der euch dahin leiten will. Lernet dann hieraus,daß euer Vergnügen oder Mißvergnügen nichtvon dem Hause abhänget, sondern von derFassung eures Gemüths. Inwendig wohl:alles wohl. Ihr mäßet allzu gute Gedankenvon euch selbst haben, (verwundert euch nicht,daß ich so rede) daß ihr euch über diese Sacheso beunruhigen laßet. Ist es möglich, daß

ihr

iB

ßD

ssf W

KP«

laß hl«ick!

^ -

k!lck>

«l l

)ch>k

kill!«

ßch

i >A

ltlN?Tuge,AtzA!,l