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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
259
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IV. Theil. roZter Brief.

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jetzt vor den Augen hanget, ist die Ursache,daß ihr euch GOtt und eure Freunde andersverstellet, als sie sind. GOtt har durchauskein Wohlgefallen an uniern Schmerzen:aber um uns von unft' m bösen Grunde zu be-freien, ist er öfters genötbiget uns wehe zuthun. Unser Böses ist das Brandholz zudiesem Feuer. Schicket euch demnach in dieliebenswürdige Verordnung GOttes, dannwird alles wohl gehen ! Dieses ersuche ich be-sonders anzumerken: daß ich-nämlich durchdas Böse, nicht so sehr die That, als denGrund versiehe, woraus alle böse Thaten Her-kommen. Mich deucht, ihr sehets nicht ge-M bührend ein, wo euer Böses sitzet, daß euchalle Leiden verursachet. Ihr habt, werrheßik» Schwester, für gewiß übel gethan, daß ihrjh B ohne gnugsame Ursache, und was noch mehrist, ohne Rach guter Freunde, euer Hausü W aufgesagt, und ein anderes, das vielleicht fürM euch nicht besser ist, gemiethet habt. Allein,E! daß ihr aus diesem Mißichlage solche Folgen^ ziehet wie ihr thut:als wenn ihr nun ge-lten den Geist GOrres gesündiget hättet;«euch nun gegen den HErrn verhärtet; Er»euch nun mit dem Tode strafen, und ihr ewig«verloren geben würdet," und daß ihr euchdadurch in solche Verwirrung, Angst und

. >Verzweiflung bringen laßet: das ist offenbar-

^.Blich vom Feinde, der sich eures bösen GrundesM der ^ jst (und wovon der HErr euch be-steten will) bedienet, um euch in diese Ver-E R 2 suchung

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