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IV. Theil. -zster Brief.
Mit Einem Wort:^ Du hast vieles zu lei-' den, aber nichts zu fürchten, liebe Schwe-^ ster! GOtt ist und bleibt unverändert eben^ derselbe, auch gegen dich. Du bleibst ja auch^ unverändert gegen GOtt gesinnet, so wie du7' sonst gewesen. Noch im letzter,, Briefe heißt^ es: „Doch bleibet im innersten Grund' ein^ „sehnendes Verlangen, den ewigen GOttW „zu lieben, ihm gänzlich zu gefallen, und^ „ganz allein anzuhangen. O! nichts verlange^ „ich mehr auf Erden und in der Ewig-! K „keit, rc." Alles Widrige und Böse ist dirin auch zur Last, und nicht zur Lust. Nein,>ck liebe Schwester! du hast nichts zu fürchten,^5 und dich nicht so sehr zu schämen deiner Elen-den wegen, als vielmehr wegen deines Miß-Mi trauens gegen einen GOtt, der dir so unzäh-,1^ lige Barmherzigkeiten und Wohlthaten er-'in P wiesen hat. So besinne dich dann, und über-O laße dich im Blinden der Hand deines treuenM Führers. Ich Armer, Kranker fasse dichich auch nach meinem Vermögen. Grüße, wozM du es gut findest. Ich bleibe durch Gnade
M Mülheim,
K' den zo. Aug. ,766.
Dein
treu verbundener schwa-cher Bruder.