Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
224
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Geistliche Brief«.

von allem, zukehrend zu dem GOtt der Liebe, «ssjbm unser Ganzes überlastend, und durchseine treue Zucht, Lockung und Kraft unsausführen lasten, aus allem so rief eingewm- >zelten eigenen Leben und Liebe, um nur seiil!g,göttliches Leben, Liebe und Einflüsse zu er-warten und Raum zu lasten. Mit einemWort: Gedeih, Gelbstverläugnung, Wan- ^del m der Gegenwart GGnes , daß ist un-sere Religion, worin wir unser Ziel erreichen Mkönnen! Was dazu helfen kann, das brauchenwir. Was daran hindern will, das meiden kWwir, und gehen, ohne viel Geräusch, unfern k!a»iWeg in der Stille fort. Die Welt beschäff- Wtiget sich mit ihrer Sache: laß sie mache»; litziswir sollen uns nur beschäftigen mit unserer MSache, die den ganzen Menschen dergestalt Herfodert, daß man nicht Zeit zum Umsehen Minhat. Dieses hübe nur so in Eil geschrieben, Wum die Liebe zu zeigen. Ich grüße herzlich, Mdich und alle die übrigenMitpilger nach Zion, WHUnd verbleibe durch Gnade M

Dein und ihrer aller ^ ,

Nlülbeim, schwacher Mitbruder,den ir. Aug. 1766.