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Der 92ste Brief.
Anweisung zur Stille und süßen Einkehr, umden Herzensmeister selber zu hören.
Liebster Bruder!
Mi> <s>eine vor und nach erhaltene angenehmeKM Briefe sind im Geist, und mit oftmaligemSM Segenswunsch, über dich und dasige liebebekannte Milpilger,beantworterworden. DerkW Geist unserer Liebesgemeinschaft wird esM richtig bestellt haben; es müßte denn wo je-l uM mand nicht zu Hause gewesen sepn.kW Ich fühle, ber aller Schwachheit, LastII, D und Beschwerde, doch noch immer, daß mirschM die dortige Gemüther noch besonders anliegen.kA Ein jeder weiß zwar überhaupt so ziemlich,D» wo es hin muß: möchte doch nur auch einjeder fein nahe bleiben, still werden, und esvom Herzensmeister selber hören! ( Psalm8z, 9.) denn sein Lehren ist süß und kräftig,,das da giebet, was er uns lehret. Ach ! ach!viele sind berufen: wenige laßen sich auser-wählt machen. Man applicirr das Erkannteentweder zu viel auf andere; oder man bleibtMthlos in sich selber sitzen, ohne durch Gebethund süße Einkehr zu dem zu naben, und denZu erwarten, der allein gut ist, und allesGute so gern einflösset; wenn wir nur unfernAik Zweir. B. iv. LH. P Mund