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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
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IV. Theik. 88ster Brief.

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daß man solche und andere Zufälle der Dingesich nicht zu sehr zu Herzen nehme; sonderneben alsdann so viel mehr sich übe im Ver-gessen, Hineinsinken, oder Blicken, damitHerz und Gedanken in Christo 'ZEsu mög-lichst unannehmlich mögen bewahret bleiben,ob man gleiä> auch darin, zum Klein - undnicht Kleinmüthigwerden, seine Schwachheitvielfältig erfahren muß.

Dieß ist, liebe Schwester, nicht der ersteSturm, den wir auf unserer Fahrt durch dasungestüme Meer dieses Lebens erfahren, wirdauch vermuthlich nicht der letzte seyn. Nurgetrost! Unser Freund sitzt am Ruder: Erwird alles zum Beßten lenken. Öv die Wel-len sich verstellen, wenn du nur bei IEstrbist. Siehe und singe eins mit mir diesesLied. N. 448. Die Schmach derer, diedich schmähen, 0 GGrr! fället auf mich,sagte Christus Psalm 69, 10. In: anderenSinn mäßen auch wir uns dazu gefaßt ma-chen. GOtt hilft öfters just, wenn wirs auf-geben, damit ihm allein von allem die Ehrebleiben möge. Alle Gebrechen und Eiendenin jemanden stoßen mich nicht so leicht, daich selbst so elend bin.

Grüße den lieben Bruder N. wie auchdeine liebe Mutter herzlich von mir. Ich dachteja nicht, so viel schreiben zu können; nunaber kann auch nicht mehr. Unter den über-häuften Besuchen werde ich zu sehr mitgenom-men. Bethe für mich, liebe Schwester! ichO ; thue