Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
211
Einzelbild herunterladen
 

211

IV.THeil. 86ster Brief.

kWgen und sagen: Die Wege des HErrn^sind laurer Güre und wavrbelt. "

!<W O! unser Glaube werde nicht benebeltM durch das Gegenwärtige, Unansehnliche, undBittere des Leidens, sondern sehe auf dieLiebeshand, die es gibt, die Kraft nachMal- Kreuz giebet; und aus das gewisse, sei geMn Ende des HErrn! Lieber Bruder! icb mußteM auch einst oft und lang in der KrankenstubeM sitzen bei einem letzt selig verstorbenen Bru«der. Aeußerlich war das Elend groß, undNu es sah nicht schön aus; da hatte meinauch Glaube bei den langwierigen, miserabel»Umstanden seine Uebung und Schule; undM bei den ^kerdensgedanken gerieth ich aufmV die Gedanken einer herrlichen Auferstehung,M mit Erinnerung einiger schönen AusdrückeUaa» eines gottseligen Poeten unter den erstenChristen, nämlich des prudenni; ichvtH» meyne, sie noch im Gedächtnis zu habenB .mit der Uebersetzung, die ich beim Bette desitA Patienten machte:

i, s- Nein, fürchtet nicht, ihr meine Glieder!W Ihr kommt zu GOtt mit Christo wieder.

A > Das glaubet frei,

la Er trägt euch als die Seine eben,

Rust euch mir sich vom Tod ms Leben:

^ Er ist getreu.

-0 2

Will