2ir Geistliche Briefe.
Will Krankheit dröhn, grüßt sie mit Freu? ^
den;
Verachtet Noth, Trübsal und Leiden, ^Was kommen mag. Ne
Das düstre Grab getrost ansehet,
Mit Christo, dem Erstandnen gehet,
Wie's geht, ihm nach!
Ich will doch auch die Lateinischen Verse aus ?einem Blättchen beilegen, ob vielleicht derliebe Patient einst ein gutes Stündchen hätte, Uda jemand sie ihm vorlesen könnte. ^ r
-Der HErr segne, unterstütze M
und erquicke auch dich, mein lieber Bruder, juhbei deinem jetzigen beschwerlichen Amt in der KilKrankenstube! IEsus beweise sich als nsgegenwärtig bei und in dir! GOre bewe-get öfters mein armes Gemüth, daß ich so-wohl den lieben leidenden Vater und dietrauermüthige Mutter, als auch dich, lieber LiBruder, seiner Erbarmung und Gnaden- Waufsicht angelegentlich aufopfern kann. Ge- lDdenket doch auch meiner vor dem HErrn. Er Hxwird helfen, daß wir uns vor seinem Ange- Asicht mit vollkommener Freude bald begegnen. !,!>Ich bleibe durch Gnade
Dein ^
Mülheim, verbundener schwacherden 2s. Febr. 1766. Mitbruder. W
Der