Der ?8ste Brief.
In Freuden und Leiden sollen Wik GOtt gleich-müthig lieben und loben. Seine unver«ander i> a> e L>eve und unser Glaube müßenunsere Stütze seyn.
Herzlich geliebte Schwester!
H>aß ich dem Brieflein wohl erhalten habe,^ und mir dessen Inhalt (ausgenommenwo du von meiner armen Person gar zu hoheGedanken ausdrückest) herzlich angenehmgewesen; wie auch, daß wichs erfreuet hat,daß dir die Mülheimische Reise nach Leibund Gemüt!) so wohl bekommen; solchesHane dir durch Bruder N. wissen laßen,fand aber dazumal weder Zeit noch Ver-mögen , dir antworten zu können. Es istauch mir, liebe Schwester/ herzlich lieb underkenntlich / daß wir uns noch einmal, auchäußerlich, auf dem Pilgekwege gesehen, unduns unter einander erquicket und gestärkethaben, in dem guten, obgleich schmalen Wegedes innern Lebens, und in dem gewissen,herrlichen, unendlichen Gut, so am Endedieses Weges auf uns wartet. Gelobet seyder menschenliebende GOtt, der uns schonhier so viel Gutes erweiset! Ewig wollen wir
ihn
B j
M!l!
»ich