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IV. Lheil. 57ster Brief.
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andre so lieben, wie wir uns einander ewiglieben werden! Laßet uns einer den andernalso im Glauben ansehen, nicht wie wir jetztein Paar Tage aussehen in der Unvollkom-menheit, sondern also, wie wir dann ohneEnde werde aussehen, nämlich vollkommenschön, und ohne Tadel, im Königreich unsersVaters. Zur Ewigkeit! Zue Ewigkeit!da, da wartet unserer unser süßer HeilandJEsus; da, da warten unserer so viele En-gel, so viele Seligen, und so viele unsererlieben Bekannten, die vor uns hingegangensind; da, da werden wir ohne Unterlaß beiChristo, und ohne Unterlaß bei einander blei-ben. Sela! So laßet uns einander tröstenmit diesen Worten! Amen.
Ich dachte, lieber Bruder, nicht so vielzu schreiben, da meine Zeit sehr eingeschränktist, und ich immer abgerufen werde, magdarum auch wohl was undeutlich seyn: willstdu es andern vorlesen oder mittheilen, dazuhast du die Freiheit.-
Weil die Zeit hin, und mein Hauptsehr schwach ist, so schließe hiemit, undgrüße nochmals mit brüderlichem Herzen.JEsus lebe und herrsche in unserer allerHerzen!
Dein
Mülheim-
den rz. Aug. 1761.
verbundener schwacherBruder.
Der