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»SchüT!
Der zrste Brief.
GOttes Liebe gegen uns ist übergroß, zuweilenentziehet er solche, um uns zu vemüthigen.
In ZEsu herzlich geliebte Schwester!
H>ein Grußbrieflein vom i8ten Aug. istmir herzlich angenehm gewesen, nichtallein darum, weil ich darin deine Hand,sondern auch dein schwesterliches Herz sah, sodu mir beide darreichest, um wie Hand anHand, und mit Einem Herzen täglich ge-nauer vor unserm GOtt zu wandeln. Amen!Also sey es! Also versiegle und wirke es derHErr in unserm Inwendigen! Und in diesemkindlichen Vertrauen reiche ich auch dir meinebrüderliche Hand von Herzen.
GOtt ist es, der diesen Sinn selbst in unsleget, und nur kindlich bei und in idm blei-bend, führt er uns auch selbst rn die wabr-heir dieses Sinnes ein. (Joh. 16 , iz.) DieLiebe will uns genau und ganz für den Ge-liebten haben; aber die Liebe macht auch, daßdiese Genauheit nicht bedränget, sonderninniglich erweitert und vergnüget. Liebe wirdmit Liebe beantwortet. GOtt läßt sich imLieben nicht überwinden. Eine kleine Ver-läugnung, ein kleines Kreuzchen um seinerLiebe willen ausgenommen, wird von unserm
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