Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
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Seite
127
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IV. Theil. 52ster Brief.

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GOtt öfters mit großer Liebeszärtlich-eit beantwortet, um uns Muth zu machen,immer mehr für ihn zu wagen. O der Leut-seligkeit und Herunterlaßung!

Damit wir aber nicht kindisch anstattkindlich werden, und uns einbilden, wirwären oder thäten schon was Großes, soläßt ers uns ein andermal wohl recht erfahren,was wir selbst sind und vermögen; und den-noch stößt uns seine süße Gütigkeit, unsererSchwachheiten wegen, nicht weg; vielmehrhebt sie die weinende Kinder wieder auf, wannsie gefallen sind, damit sie nicht weiter aufeigenen Beinen gehen, sondern ihre Stärke undGröße allein dem Arm der Mutter zuschreiben.

Ja, liebe Schwester! die Rleinheic unddie Reinheit wollen immer beisammen wohnen;und wo diese wohnen, da wohnt GOtt undalle Seligkeit. HErr JEsir! tu hast unsergriffen, halt' uns ferner fest, und führedu uns unweise Rinder nach deinem,nicht nach unferm Rarh; bis du uns ge-schickt findest, in deine Herrlichkeit auf-genommen zu werden. Amen JEfu!

^ Daß es mit deiner Schwachheit noch soleidlich gewesen, vernehme mit Vergnügen.Von meinen und hiesigen Umständen wirdder liebe Bruder N. dir schon das Nöthigemittheilen. Deine liebe Mutter grüße herz-lich von mir. Die liebe Schwester N. grüßeauch besonders von mir; ihre tödtliche aber

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