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Der 42ste Brief.
Was unser einiges Geschäft in Zeit und Ewigkeitseyn soll. Vom Selbstvergessen, Verlaßenund GOtt zu vertrauen.
Zn ZEsu, unserm theuem Heilande,herzlich geliebte Schwester!
<^>ein Angenehmes vom — April Hab' ichrichtig erhalten, auch alsobald im Geistbeantwortet, und gesuchet, dich dem Anfän-ger und Vollender des Glaubens aufzu-opfern.
GOtt sey gelobet, daß er dich nochmalswieder aufgerichtet hat! Deine Lebenskraftund Zeit sey ihm aufs neue geopfert zu sei-nem Wohlgefallen; es sey Leben oder Tod,Gesundheit oder Krankheit, Licht oder Fin-sterniß, Dürre oder Geschmack; denn außerGOttes Wohlgefallen ist alles böse und bitter.Wir sollen in Zeit und Ewigkeit nur ein eini-ges Geschaffte haben, nämlich GOtt vergnü-gen, ihn liebend und ihm dienend nach sei-ner, nicht nach unserer Werse. In ihm istunsere Seligkeit; was ist an uns gelegen! IstGOtt nur mit uns vergnügt, dann ist alleswohl; und er ist vergnügt mit uns, wannwir mit ihm vergnüget sind, und mir dem,was er uns giebet.
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