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Geistliche Briefe.
Die Abwechslungen des Gefühls sinvuns nützlich, damit wir recht willenlos undabhänglich von der Gnade werden; und dieErfahrungen unsers Verderbens und Unver-mögens zum Guten sind nicht weniger heilsam,damit wir nirgend in uns selber hangen blei-ben , sondern immer kleiner und nackter munfern süßen Heiland einsinken, und in ihmbleiben, in welchem alles Gute überflüßjgund aufs lauterste zu finden ist. Trage dann,liebe Schwerer, dein Kreuzchen dem Hei-lande mit möglichster Gleichmüthigkeit nach;denn der HErr ist mit uns.
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In ihm grüße ich dich nochmals, mitkrankem Haupt, aber mit verbundenem Her-zen, auch die N. und wo es sich schickt.Laßet uns GOtt lieben, und uns selbst dran-eben. Ich bleibe durch Gnade
Dein
Mülheim,dM rz. Jul. 1758.
verbundener schwacherBruder.
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