Druckschrift 
Bd. 2 = Th. 4 (1799)
Entstehung
Seite
83
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Der Zzste Brief.

Auch im Elend und Betrübniß GOtt zu lernentoben.

Herzliche Schwester in IEsu!

L^n der Kraft dieses Namens JEsus grüßetund segnet dich meine Seele.

Dein angenehmes Briestem habe wohlerhalten, c.N'lovtk s y eöMrr, der gure,der große, der allein vergnügende eöi!)ccunser s Herzens, daß er uns ge lieber, undbis klerzu gebracht bar! So soll unsereSeele sagend wann er uns erniedriget undbetrübet: beides ist uns nöthig zur Vollberei-tung. In GOtt, dem Unveränderlich-Güti-gen und Seligen, ist unsere Seligkeit, nichtN i« in unfern Ständen noch in unserm Vergnü-gt gen darüber. Bald gehet alles vorüber, undB wir werden im ewigen Schauen und Genießen,Wtlsingen: Lobe den HEcrn meine Seele!

Jetzt mäßen die Heiligen, so elend undtzjjisbenüdr sind, auch dieses Lied schon anstim-men lernen. (Siehe Gesang der drei Män-ner im Feuer 87.) GOtt hat uns geliebet,so wie wir waren, um uns zu machen, so wielwir seyn sollten: Ihm sind wir gegeben; Ihnsollen wir laßen sorgen; Er wirds gewiß gutAchen.

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