6 r
Ho«
!che»
vdkt
Hk
-- . - .' - —
Der 2zste Brief.
sch»,st er
Wichtige Regeln an ein unruhiges Gemüth, zurErlangung des beständigen HerzenSfriedenS.
ZA In der Gnade JEsu herzlich geliebteO- Schwester!
chn,ei tiröMtÄ.
Cey
Auer Letzteres, vom isten dieses, erhalte rich-^ tig. Es thut mir so herzlich leid, daßich euch noch immer in der inneren Unruh,Treiben und l'rouble sehe; worin GOttnicht gebührend wirken und wohnen kann.Denn, ob es wohl die Wahrheit ist, daßihr bisweilen Freudigkeit und Wohlseyn ge-habt , und dann wieder Druck und Leiden;so ist es doch kein stilles Leiden und kein stillesWohlseyn, dergleichen GOtt wirket, son-dern die innere Unruh und Treiben behält ineinem sowohl, als in dem andern den Platz,und macht, daß alles sehr unbeständig undsehr fruchtlos ist. Darum wünsch' ich euchnicht allein GOttes Frieden von Herzen, son-dern ich will euch auch bedeuten, wie ihr den-selben allein und ohnfehlbar erlangen undbewahren könnt. Merket nur auf das, wasich sage!
Eure innere Unruh, Treiben und l>oublekommt daher, daß ihr in euch selbst stehenAll > bleibet.