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Geistliche Briefe.
mußt dich damit hinein senken und vertratstlieh hinein hungern in den edeln Grund,woraus er entspringet, nämlich in GOtt,der dir, auch im Dunkeln, innigst-nahe istin dem süßen Namen IEsus. In demsel-ben sey herzlich gegrüßet. Ich bleibe durchGnade unverrückt
Dein
Mülheim,den ,8. Oct. 1756.
schwacher Bruder.
chtt
Der i9te Brief.
WlPl,
Auf was Weise wir das stille Gebeth üben sol-len. Der Grund vom Gebeth ist die Gegen-wart GOttes.
Herzlich geliebteFreundLnn undSchwe-ster!
e^>ein Brieflein ist mir angenehm gewesen,sowohl als dein Voriges; ich beantwort«^dieselbe allezeit im Geist; wenn ichs aber^mit der Feder nicht thue, daraus mußt d»»,,nimmer den Schluß machen, daß ich dich^,nicht lieben, oder deiner vergessen sollteNein! ich liebe dich im HErrn herzlichund opfere dich in Schwachheit seinersicht und Gnadenregirung aus. Aber
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