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IV. Theil. iZter Brief.
es ewig als eine aus Gnaden gegebene Sachewirst erkennen, und GOtt die Ehre allein,dir aber Schuld und Schande zuschreibenmäßen.
O verliere den Muth nicht! Weichenicht! GOtt meynr es gut: das Ende wirdherrlich seyn. Ein solcher GOtt, ein solchesEnde sind wohl werth , einen dornichten und^ kolhigen Weg darum durchzugehen. Ich^ vertraue, ferne verborgene Hand werde dichferner fest halten, wie bisher geschehen ist;in diese Hand laß dich getrost hinein fallen.Ich sehe zwar dein Elend, auch deine Feh-ler, aber ich sehe noch keine Gefahr in dei-nem Wege. Der Klaube und die Liebe,worauf alles ankommt, sind nach dem Grundenoch in deinem Herzen; denn du glaubestGOtt so groß, so gut, und liebenswürdig,daß du so herzlich gern die Welt mit allerihrer Lust um Seinetwillen willst dran ge-ben; daß du lieber nicht wünschest zu leben,als nicht ganz für GOtt zu leben; daß esdein größtes Verlangen ist, GOtt zu ver-gnügen, und dein größtes Leiden, etwasGOtt Mißfälliges in und an dir zu finden.B Ach Schwester! diesen Sinn bar dir FleischgD» und Blut nicht gegeben. Soll aber auchMi dieser edle Sinn, lieber nichr zu leben, alsnicht ganz für GOtt zu leben , bei dirMiß in die'Erfüllung gehen, so mußt du dich^ K' nicht damit in dich selbst, in dein eigenes^ Vornehmen und Können kehren, sondern du!§ Zwerr. L>. IV. Ly. D mußt
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