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Der i8te Brief.
Daß GOtt das empfindliche Gute entziehe, da-M,l»imit wir uns selbst nichts anmaßen, sondernalles als Gnade e. kennen. Muthgebung auf .Mdas h.rrliche Ende.
Herzlich geliebte Schwester in derGnade!
ll.nel'tfi llül
F>ein angenehmes Briefiein vom iztenSeprembr. habe zuiecht erhalten, aberaus Mangel der Zeit und des Vermögensnicht eher als heute beantworten können.Im Geiste schicke ich dir manches Briefleinund Segenswunsch zu; denn ob du mirgleich deinen Zustand so elend beschreibest,so Hab' ich doch jetzt nicht weniger Vereini-gung mit dir, als vor diesem, wie du lieb-liche Tage hattest.
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Sey getrost und verzage nicht, liebeSchwester! es muß so gehen. Sollen wirvon unserm tief eingedrungenen Verderbengründlich erlöset werden, so müßen wirs mitSchmerz, n sehen und fühlen. Und, damitwirs der freien Gnade allein, nicht aberunserm Ernst, Vermögen und Gebech zuschrei-ben , so müßen wirs fein lange fühlen, biswir unterm Gefübl vor Ohnmacht in dieGnade hinein sinken. Wenn du dich bald
Anfangs
»Dil'ä W
k» Elitz