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Bd. 2 = Th. 4 (1799)
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IV. Theil. i7ter Brief.

fehlet noch viel, die Kinder aber sorgen sichnicht groß; sie saugen nur.

Daß deine Spiclcameradinn N. von dirgegangen, das har dir Betrübnis' verursa-chet: ich kenne das wohl. Die Kinder klebenleicht ein bißchen zu viel an einander; sieweinen, wenn sie einst ein wenig voneinan-der sollen; sie vergessens aber auch bald,wenn sie in der Mutter Schooß was gestil-let werden: das wünsche ich euch beidenauch. Wäre ich da gewesen, ich bärre alseinmal mir euch weinen können, (so kindischbin ich) aber auch bald mäßen lachen oderstrafen, wann ihrs zu arg gemacht hättet.Es ist ja doch kein unübersteiglicher Berg zwi-schen euch. Grüße die N- gar herzlich vonmir. JEsus heilige und segne ihren Aus-und Eingang, und gebe ihr in ihrer neuenSchule die dienliche Lektionen, das täglicheBrod und Vergnügen in dem Allgenugsa-men. Das fünfzehnte Lied im Bl mengärr-lein wollen wir mit ihr singen. Auch grüßeich die Frau N. nach Gelegenheit; imqlei-chen deine Mutter. JEsus laße sie seineStimme kräftig hören, damit sie leben.Nun grüße dich nochmalen, liebe Schwe-ster! in dem Namen JEsu, der dich segne,und dir seinen Frieden ins Herz spreche!Ich bleibe

Dein

Mülheim, verbundener schwacherden 26. Scpt. 1756. Mitbruder.

Der